Forum Digitales Brandenburg
Der Brandenburger Digitaltag am 11. Dezember 2025 in der Fachhochschule für Finanzen in Königs Wusterhausen war die erste Digital-Konferenz von Brandenburgern für Brandenburger. In Zusammenarbeit mit dem Ministerium der Justiz und für Digitalisierung organisierte ein breites Aktionsbündnis ein Forum, um die vielfältigen Aspekte der Digitalisierung zu diskutieren. Wir waren dabei.
Stephan Schwabe, Fachbereichsleiter und Sachgebietsleiter Meldeamt/Informationswesen, sowie Online-Redakteur Hanns Otto Brahms besuchten die Veranstaltung mit großen Erwartungen: Austausch, Netzwerken und neue Erkenntnisse standen im Fokus. Wie steht es um die Digitalisierung in Brandenburg? Dieses zukunftsweisende Thema prägt die Verwaltung und bleibt im 21. Jahrhundert ein Dauerbrenner.
Wie weit ist die Digitalisierung in Petershagen/Eggersdorf? Wo müssen wir ansetzen? Wie verbessern wir die Services im Rathaus? Wie gelingt eine übergreifende Digitalisierung mit Landkreisen und Bund? Wo können wir Maßstäbe setzen und Ziele definieren? Und wie gehen wir mit Künstlicher Intelligenz in der Verwaltung um? Fragen, die wir mitnahmen – und die wir nur gemeinsam beantworten können.
Dr. Benjamin Grimm, Minister der Justiz und für Digitalisierung des Landes Brandenburg, brachte es auf den Punkt: „Die Veranstaltung ‚Brandenburger Digitaltag x Forum Digitales Brandenburg‘ zeigt, wie wir den digitalen Wandel im Land gemeinsam voranbringen. Indem wir Land, Kommunen, Wirtschaft und Gesellschaft vernetzen, gestalten wir die Zukunft Brandenburgs – einfach, digital, bürgernah.“
Deshalb waren wir vor Ort. Stephan Schwabe zog ein Fazit zum Forum und zur Digitalisierung in Petershagen/Eggersdorf.
Das Format des Digitaltages ist durchaus gelungen. Die Teilnehmendenmischung aus Verantwortlichen aus Landespolitik, IT-Dienstleistenden und Entwickelnden sowie der Kommunen bringt alle Handelnden zusammen. Er bietet die Gelegenheit auch über den Tellerrand hinaus zu sehen, welche Probleme, aber auch welche Lösungen in anderen Kommunen entstehen können. Sehr aufmerksam habe ich die Worte des Digitalministers zur Kenntnis genommen, die Kommunen künftig stärker zu unterstützen. Den Worten müssen jetzt auch Taten folgen. Insbesondere kleinere Kommunen, wie unsere, stehen häufig vor gleichen Problemen. Seien es die konkrete Umsetzung gesetzlicher Vorgaben, fehlendes Personal für die Umsetzung, die Auswahl eines geeigneten Anbieters oder auch die technischen Voraussetzungen. Hier ist es zu begrüßen, wenn insbesondere für gleiche oder ähnliche Standardanwendungen deutlich mehr Unterstützung vom Land kommen soll. Insbesondere im Bereich der digitalen Angebote für die Bürger sollte hier mehr Augenmerk auf einfache aber vollständig digitale Lösungen gelegt werden. Was bringt zum Beispiel eine Onlineanmeldung für eine Eheschließung, wenn der Antrag dann doch noch vor Ort im Rathaus unterschrieben werden muss. Hier besser zu werden, ist eine Aufgabe der sich alle Akteure intensiv widmen müssen.
Hinsichtlich der Digitalisierung in der Gemeinde müssen wir uns nicht verstecken. Ausstattung und Angebote sind vorhanden. Mehr und besser geht immer. Hier sind wir als Gemeinde am Thema dran und werden das auch im nächsten Jahr intensiv bearbeiten. Mit der App "Mein Dodo" haben wir einen Grundstein gelegt, der Großteil der Internetnutzung findet mittlerweile über das Smartphone statt. Hier müssen wir etwas umdenken und unsere Angebote zielgerichteter anpassen.
Danke, Stephan, für die Einschätzung. Jetzt wissen wir, wo wir ansetzen müssen, um diesen umfassenden Prozess voranzutreiben. Aus meiner Sicht als Online-Redakteur und Verantwortlicher für Öffentlichkeitsarbeit kann ich sagen: Wir sind auf dem richtigen Weg. Der Start unserer „Mein DoDo“-App ist der APPsolut richtige Schritt.
Hanns Otto Brahms, Online Redakteur
Fotografie: Jan-Philipp Burmann / City-Press



