Motivbild mit Landschaft für Informationen aus dem Landkreis Märkisch-Oderland

Informationen aus dem Landkreis

Informationen des Landkreises MOL

Aktuelles aus dem Landkreis Märkisch-Oderland

41 neue COVID-19 Fälle in Märkisch-Oderland

In Märkisch-Oderland hat sich die Zahl der laborbestätigten Fälle an COVID-19 innerhalb der vergangenen 7 Tage um 41 erhöht. Die Zahl der aktiv Erkrankten im Landkreis Märkisch-Oderland liegt derzeit bei 43.

Seit dem 10. März 2020 sind 368 Personen im Landkreis Märkisch-Oderland an COVID-19 erkrankt, davon sind 319 Personen bereits genesen.
Aktuell befinden sich 250 Personen in Quarantäne.      
Das Coronavirus hat in Märkisch-Oderland sechs Menschenleben gefordert.

Die Zahlen zum Corona-Geschehen in Märkisch-Oderland sowie das Corona-Dashboard des Landes Brandenburg sind unter https://www.maerkisch-oderland.de/de/aktuelle-situation.html abrufbar.

Das Gesundheitsamt des Landkreises Märkisch-Oderland rät allen eindringlich, die Verhaltensregeln zum Corona-Schutz, gerade auch bei privaten Feierlichkeiten, einzuhalten.

Neben den bekannten AHA-Regeln, also Abstand, Hygiene und Alltagsmasken, sind auch die neu hinzugekommenen Buchstaben L und C zu beachten. Regelmäßiges Lüften und das Nutzen der Corona-Warnapp gelten ebenso als essentieller Bestandteil zur Begegnung der Pandemie.

Seelow, 19. Oktober 2020

 

Afrikanische Schweinepest: Maßnahmen des Landkreises Märkisch-Oderland

Nach dem Fund eines positiv auf ASP getesteten Wildschweines wurde zunächst ein vorläufiges gefährdetes Gebiet mit einem Radius von circa 20 Kilometern festgelegt. Es wurde eine tierseuchenrechtliche Allgemeinverfügung erarbeitet, mit der konkrete Maßnahmen, sowohl für das gefährdete Gebiet, als auch für die Kernzone, festgelegt werden. Die Maßnahmen sind notwendig und dienen zur Feststellung der derzeitigen Verbreitung und der Verhinderung der weiteren Ausbreitung von ASP.

Zu den Maßnahmen gehören:

  • das Jagdverbot für alle Tierarten, um möglicherweise infiziertes Schwarzwild nicht unnötig aufzuschrecken,
  • die intensive Fallwildsuche, z. T. mit Drohnen
  • vorläufige Nutzungsuntersagung für land- und forstwirtschaftliche Flächen,
  • die Bergung und unschädliche Beseitigung aller Wildschweinkadaver unter hygienischen Bedingungen,
  • die Leinenpflicht für Hunde im gefährdeten Gebiet

 Im Kerngebiet wird darüber hinaus festgelegt, dass

  • der Fahrzeugverkehr in und aus dem Kerngebiet nur den vom Landkreis Märkisch-Oderland benannten Personen gestattet ist. Anlieger sind von dieser Regelung ausgenommen.
  • das Betreten des Waldes und der offenen Landschaft verboten ist.

 Die detaillierte tierseuchenrechtliche Allgemeinverfügung sowie alle weiteren Informationen sind auf der Internetseite des Landkreises Märkisch-Oderland www.maerkisch-oderland.de abrufbar.

 Die Karte mit den eingerichteten Zonen finden Sie zudem unter:

 https://lk-mol.maps.arcgis.com/apps/webappviewer/index.html?id=59c2a324ec6f42f988a7929ebe2548a5

 Seelow, 30.09.2020

 

Fahrzeugzulassung rund um die Uhr - 100 Tage i-KFZ in Märkisch-Oderland

Am 2. Juni wurde in Märkisch-Oderland die 3. Stufe der internetbasierten Fahrzeugzulassung (i-KfZ) eingeführt. Hierdurch können von der Fahrzeuganmeldung über die Ummeldung und Adressänderung bis hin zur Abmeldung des Fahrzeuges alle Vorgänge online von Zuhause aus erledigt werden.

In den ersten einhundert Tagen wurden 123 Zulassungsvorgänge online abgewickelt. Zudem wurden 35 Kennzeichen reserviert.

Landrat Gernot Schmidt hierzu:

„Die ersten 100 Tage zeigen, dass die Technik hinter dem System stabil und zuverlässig läuft. Verglichen mit rund zehntausend Vorgängen pro Monat im klassischen Verfahren ist allerdings auch klar, dass hier noch viel Luft nach oben ist. Jetzt kommt es darauf an, den Mehrwert vom Personalausweis mit aktivierter Online-Ausweisfunktion deutlich zu machen und weitere Anwendungen für die Bürger zu schaffen.“

Mit dem neuen Zulassungsverfahren entfällt die Wartezeit in der Zulassungsbehörde. Zudem können die Vorgänge unabhängig von den Sprechzeiten des Straßenverkehrsamtes durchgeführt werden.

Der Onlineservice „iKfz-Brandenburg.de“ kann über das Internetportal https://ikfz.brandenburg.de oder über die Internetseite des Landkreises www.maerkisch-oderland.de erreicht werden.

Hintergrund:

Um das Angebot nutzen zu können, wird u. a. der Personalausweis mit aktivierter Online-Ausweisfunktion des Fahrzeughalters benötigt. Informationen zur Online-Ausweisfunktion sind auf der Internetseite des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat unter https://www.personalausweisportal.de abrufbar.

Die internetbasierte Fahrzeugzulassung wird stufenweise umgesetzt.

Stufe 1:

Seit dem 1. Januar 2015 können in Deutschland über die von den Kommunen und Ländern bereitgestellten Online-Portale internetbasierte Anträge zur Außerbetriebsetzung für zulassungspflichtige Fahrzeuge gestellt werden. Grundlage hierfür war die Einführung einer neuen Zulassungsbescheinigung Teil I (ZB I) und neuer Stempelplaketten mit verdeckten Sicherheitscodes.

Stufe 2:

Seit dem 1. Oktober 2017 kann auch die Wiederzulassung auf denselben Halter im selben Zulassungsbezirk und mit dem bei der Außerbetriebsetzung reservierten Kennzeichen im Internet beantragt werden. Mit der Einführung dieses Verfahrens wurden die Grundlagen für die Digitalisierung weiterer Zulassungsverfahren von Fahrzeugen geschaffen. Insbesondere wurde erstmalig deutschlandweit die Erfassung, Speicherung und Überprüfung von HU- und SP-Daten im Zentralen Fahrzeugregister (ZFZR) im Kraftfahrt-Bundesamt in Echtzeit ermöglicht.

Stufe 3:

Die Möglichkeit zur internetbasierten Abwicklung von Zulassungsvorgängen wird auf alle Geschäftsvorgänge (jetzt auch Neuzulassung, Umschreibung und alle Varianten der Wiederzulassung) ausgeweitet und die Automatisierung noch stärker ausgebaut. Die vollautomatisierte Antragsbearbeitung und -entscheidung ist erstmals für die Außerbetriebsetzung sowie für die Umschreibung unter Kennzeichenbeibehaltung auch bei Halterwechsel und für die einfache Adressänderung möglich. Bei der Umschreibung besteht für die neue Halterin / den neuen Halter die Möglichkeit, das Fahrzeug direkt nach Abschluss des internetbasierten Verfahrens in Betrieb zu nehmen.

Stufe 4:

Im nächsten Schritt ist die Ausweitung der internetbasierten Kfz-Zulassung auf juristische Personen vorgesehen. Insbesondere Unternehmen sollen hiervon profitieren.

Quelle: BMVI, Seelow, 11. September 2020

Deutschlands Biotonnen Versprechen

Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Märkisch-Oderland können Ihr Versprechen für die Biotonne abgeben und so das Klima schützen

Der Entsorgungsbetrieb Märkisch-Oderland (EMO) ruft die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Märkisch-Oderland dazu auf, auf der Online-Aktionsseite der „Aktion Biotonne Deutschland“ mit Tausenden anderen Bürgern in ganz Deutschland ihr Versprechen für die Biotonne abzugeben.
Konkret verspricht jeder:        
„Auch ich werfe meine Bioabfälle in die Biotonne … für mehr Klima- und Umweltschutz“.       
Denn: Wer Bioabfälle sorgfältig trennt und in der Biotonne entsorgt, trägt aktiv zum Ressourcenschutz bei. Unterstützt wird die bundesweite Aktion von NABU, Bundesumweltministerium, Umweltbundesamt, dem Einzelhandel und den Abfallwirtschaftsverbänden sowie rund 146 Kommunen und Landkreisen, die über 3.000 Städte und Gemeinden einschließen.
Ein Klimaschützer kann jeder sein – und zwar mit den einfachsten Mitteln, die jeder Zuhause hat: Bioabfälle in der Küche. Mit dem einfachen Recycling dieser Wertstoffe trägt jeder Einzelne dazu bei, die Umwelt und das Klima zu schützen. Wer konsequent alle kompostierbaren Küchenabfälle in die Biotonne wirft, kann damit bis zur Hälfte seines Mülls in wertvolle Rohstoffe verwandeln. Leider landen in Deutschland jedoch pro Jahr immer noch rund drei Millionen Tonnen Bioabfälle nicht in der Biotonne, sondern im Restmüll und werden somit einfach nur verbrannt. Die neue Kampagne der „Aktion Biotonne Deutschland“ steht deshalb unter dem Motto „Deutschlands Biotonnen Versprechen: Auch ich werfe meine Bioabfälle in die Biotonne … für mehr Klima- und Umweltschutz“.

Die Werkleiterin des EMO, Angela Friesse über das Potential der Biotonne:

„Es muss beim Klima- und Umweltschutz nicht immer die große Idee sein. Oftmals können wir durch sehr kleine, aber konsequente Taten etwas Großes für die Umwelt tun. Aus Bioabfällen entsteht in unserer lokalen Verwertungsanlage natürlicher Dünger u.a. für die Landwirtschaft. Voraussetzung ist, dass jede einzelne Bürgerin und jeder einzelne Bürger im Landkreis Bioabfälle gewissenhaft trennt und in die Biotonne wirft. Nur so können wir das enorme Potenzial dieser Abfälle sinnvoll nutzen und dadurch das Klima schonen.“

Zusammen mit deutschlandweit rund 146 weiteren Kommunen und Landkreisen macht der EMO jetzt Nägel mit Köpfen und ruft im Rahmen der bundesweiten Aktion Biotonne Deutschland all seine Bürgerinnen und Bürger dazu auf, ein Versprechen für die Biotonne abzugeben.

Der EMO wird während der Aktionswochen vom 14. September bis 3. Oktober 2020 mit Unterstützung von Auszubildenden des Landkreises Märkisch-Oderland an verschiedenen Lebensmittelgeschäften Infostände aufbauen und über die Biotonne informieren.

Wer an der Biotonnen-Kampagne teilnehmen möchte, geht ganz einfach auf die Aktionsseite der Aktion Biotonne Deutschland unter www.aktion-biotonne-deutschland.de. Dort können Bürgerinnen und Bürger mit einem Klick ihr Versprechen für die Biotonne abgeben. Wer sich der Biotonne gegenüber so loyal zeigt, wird belohnt, denn unter allen bundesweit eingereichten Biotonnen-Versprechen verlost die „Aktion Biotonne Deutschland“ nachhaltige und nützliche Preise.

Die Aktionsseite zum Biotonnen-Versprechen inklusive Gewinnspiel bleibt bis Ende 2020 online.

Umfassende Informationen zur Biotonne und Getrenntsammlung finden Bürgerinnen und Bürger im Internet unter www.entsorgungsbetrieb-mol.de.

Die Website der Aktion Biotonne Deutschland liefert zusätzlich Tipps zum praktischen und hygienischen Sammeln von Bioabfällen.

Unterstützt wird das Netzwerk der Aktion Biotonne Deutschland, zu dem auch der EMO gehört, auf nationaler Ebene durch den NABU, das Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt, REWE, real und Edeka, sowie die überregionalen Abfallwirtschaftsverbände.

 Seelow, 9. September 2020

Anträge für Schülerfahrausweise nicht vergessen - auch Kfz-Kilometer können abgerechnet werden!

Das neue Schuljahr startet am 10. August 2020.
Der Landkreis Märkisch-Oderland möchte an die Beantragung der Schülerfahrausweise für das Schuljahr 2020/2021 erinnern.

Zuwendungsbescheide, die nur bis zum 24. Juni 2020 befristet waren, verlieren zum neuen Schuljahr ihre Gültigkeit. In diesem Fall ist es notwendig einen neuen Antrag auf Gewährung eines Zuschusses beim Schulverwaltungs-, Kultur- und Sportamt des Landkreises zu stellen.

Bei Fragen zum Schülerfahrausweis oder anderen Fragen zur Schülerbeförderung stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung unter den Telefonnummern 03346 / 850 6812 oder 6814 zur Verfügung.

Es besteht übrigens auch ein Anspruch auf anteilige Übernahme von Kosten bei Benutzung eines eigenen Kraftfahrzeugs und sogar Fahrrades. „Soweit der Landkreis der Nutzung eines Privatfahrzeuges für die Zurücklegung des Schulweges zugestimmt hat, beschränkt sich die Berechnung auf eine Hin- und Rückfahrt je Schultag“, heißt es dazu. „Der Berechnung der notwenigen Schülerfahrtkosten werden pro Kilometer der Entfernung a) bei der Benutzung eigener Kfz 0,10 Euro bis zu einer Höhe von 200 Euro im Monat und b) bei der Nutzung eines Fahrrades sieben Cent abzüglich des Eigenanteils zu Grunde gelegt.“

Weitere Informationen zur Schulbeförderung finden Sie im Internet unter:

https://www.maerkisch-oderland.de/de/schuelerbefoerderung.html

 Seelow, 9. Juli 2020

Statistischer Jahresbericht 2019 des Landkreises Märkisch-Oderland erschienen

Der Statistische Jahresbericht 2019 des Landkreises Märkisch-Oderland ist erschienen.

In diesem befindet sich zum bereits 27. Mal eine Sammlung von Daten und Fakten aus den verschiedensten Themenbereichen des Landkreises.

So finden sich unter anderem Informationen und amtliche Statistiken zur Bevölkerungsentwicklung, den Themen Bildung und Sport, Wirtschaft, Tourismus, Verkehr oder Gesundheit, Soziales und Jugend.

Die aufbereiteten Daten bieten interessierten Bürgerinnen und Bürgern einen Überblick über den Landkreis Märkisch-Oderland und

geben Auskunft über Strukturen und Entwicklungen in wichtigen Bereichen des öffentlichen Lebens.

 Den Statistischen Jahresbericht des Landkreises Märkisch-Oderland finden Sie auf der Internetseite des Landkreises unter:

 https://www.maerkisch-oderland.de/de/publikationen.html#main

 

Fahrzeugzulassung in Märkisch-Oderland jetzt rund um die Uhr möglich

 Mit der Einführung der 3. Stufe der internetbasierten Fahrzeugzulassung (i-KfZ) in Märkisch-Oderland können ab sofort von der Fahrzeuganmeldung über die Ummeldung und Adressänderung bis hin zur Abmeldung des Fahrzeuges alle Vorgänge online von Zuhause aus erledigt werden.

Um das Angebot nutzen zu können, wird u. a. der Personalausweis mit aktivierter Online-Ausweisfunktion des Fahrzeughalters benötigt. Informationen zur Online-Ausweisfunktion sind auf der Internetseite des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat unter https://www.personalausweisportal.de abrufbar.

Mit dem neuen Zulassungsverfahren entfällt die Wartezeit in der Zulassungsbehörde. Zudem können die Vorgänge unabhängig von den Sprechzeiten des Straßenverkehrsamtes durchgeführt werden.

 Landrat Gernot Schmidt führt hierzu aus:
„Unser Landkreis ist durch seine Weitläufigkeit geprägt. Durch das neue elektronische Zulassungsverfahren sparen sich die Bürgerinnen und Bürger den teilweise weiten Weg zur Straßenverkehrsbehörde und können ihre Fahrzeuge bequem von Zuhause aus zulassen.“

 Der Onlineservice „iKfz-Brandenburg.de“ kann über das Internetportal https://ikfz.brandenburg.de oder über die Internetseite des Landkreises www.maerkisch-oderland.de erreicht werden.

 Hintergrund:

Die internetbasierte Fahrzeugzulassung wird stufenweise umgesetzt.

 Stufe 1:

Seit dem 1. Januar 2015 können in Deutschland über die von den Kommunen und Ländern bereitgestellten Online-Portale internetbasierte Anträge zur Außerbetriebsetzung für zulassungspflichtige Fahrzeuge gestellt werden. Grundlage hierfür war die Einführung einer neuen Zulassungsbescheinigung Teil I (ZB I) und neuer Stempelplaketten mit verdeckten Sicherheitscodes.

Stufe 2:

Seit dem 1. Oktober 2017 kann auch die Wiederzulassung auf denselben Halter im selben Zulassungsbezirk und mit dem bei der Außerbetriebsetzung reservierten Kennzeichen im Internet beantragt werden. Mit der Einführung dieses Verfahrens wurden die Grundlagen für die Digitalisierung weiterer Zulassungsverfahren von Fahrzeugen geschaffen. Insbesondere wurde erstmalig deutschlandweit die Erfassung, Speicherung und Überprüfung von HU- und SP-Daten im Zentralen Fahrzeugregister (ZFZR) im Kraftfahrt-Bundesamt in Echtzeit ermöglicht.

Stufe 3:

Die Möglichkeit zur internetbasierten Abwicklung von Zulassungsvorgängen wird auf alle Geschäftsvorgänge (jetzt auch Neuzulassung, Umschreibung und alle Varianten der Wiederzulassung) ausgeweitet und die Automatisierung noch stärker ausgebaut. Die vollautomatisierte Antragsbearbeitung und -entscheidung ist erstmals für die Außerbetriebsetzung sowie für die Umschreibung unter Kennzeichenbeibehaltung auch bei Halterwechsel und für die einfache Adressänderung möglich. Bei der Umschreibung besteht für die neue Halterin / den neuen Halter die Möglichkeit, das Fahrzeug direkt nach Abschluss des internetbasierten Verfahrens in Betrieb zu nehmen.

Stufe 4:

Im nächsten Schritt ist die Ausweitung der internetbasierten Kfz-Zulassung auf juristische Personen vorgesehen. Insbesondere Unternehmen sollen hiervon profitieren.

Quelle: BMVI, Seelow, 4. Juni 2020

Kreisverwaltung Märkisch-Oderland - allgemeiner Besucherverkehr ab 18. Mai wieder möglich mit Termin
 
Die Kreisverwaltung Märkisch-Oderland hat ab dem 18. Mai 2020 wieder an allen Dienstorten für den allgemeinen Besucherverkehr geöffnet.  
Um Ansammlungen zu verhindern und das Infektionsrisiko so gering wie möglich zu halten, ist für den Besuch der Kreisverwaltung eine vorherige telefonische oder elektronische Terminvereinbarung notwendig.  Für Anliegen, die nicht die Anwesenheit in der Kreisverwaltung verlangen, bitten wir Sie weiterhin diese telefonisch, auf dem Postweg oder per E-Mail vorzutragen.
 
Die Kontaktdaten der einzelnen Fachämter des Landkreises finden Sie auf der Internetseite https://www.maerkisch-oderland.de
 
Bitte beachten Sie bei Terminvereinbarungen, dass die Kreisverwaltung am Freitag, dem 22. Mai 2020, dem Brückentag nach Christi Himmelfahrt, geschlossen ist.
Die derzeit gebotenen besonderen Hygienemaßnahmen und der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen gelten grundsätzlich auch innerhalb der Verwaltung. Das Tragen von Mund-Nasen-Schutz ist nicht verpflichtend, wird aber im Sinne der allgemeinen Präventionsmaßnahmen empfohlen.  
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landkreises MärkischOderland bedanken sich für Ihr Verständnis.
 
Hintergrund:  Die Kreisverwaltung Märkisch-Oderland hatte als Maßnahme des Infektionsschutzes seit dem 23. März 2020 alle Dienstorte für den allgemeinen Besucherverkehr geschlossen.  
Anliegen konnten weiterhin telefonisch, auf dem Postweg oder elektronisch per E-Mail vorgetragen werden.  Termine konnten nur wahrgenommen werden, wenn sie zwingend notwendig und im Vorfeld fernmündlich oder per E-Mail vereinbart wurden.
Seelow, 14. Mai 2020
 

Schadstoffmobil ist unterwegs
Nachholtermine im Mai

Die Corona-bedingt ausgefallenen Termine des Schadstoffmobils zwischen dem 06.04. - 22.04. werden im Laufe des Mai nachgeholt. Die Nachholtermine finden Sie im Tourenplan des Schadstoffmobils neben den ursprünglichen Terminen. Der Standort und die Uhrzeit bleiben wie ursprünglich veröffentlicht, lediglich das Datum hat sich geändert.
Petershagen: 20.05., von 15.15 bis 16 Uhr, Kreuzung Karl-Liebknecht/Elbestraße (Herbstermin: 04.09., 10.15-11 Uhr, Sa. 05.12., 14-15 Uhr)
Eggersdorf: 19.05., von 15.15 bis 16 Uhr, Wochenmarkt, Strausberger Straße 52 (Herbstermin: 03.09., 10 - 10.45 Uhr)

Aufgrund der aktuellen Situation beachten Sie bitte folgende Sicherheitshinweise: 

  • Bei der Übergabe der Schadstoffe am Schadstoffmobil halten Sie bitte einen Sicherheitsabstand von 2 Metern zum Personal des Schadstoffmobils und zu allen anderen Personen ein.

  • Tragen Sie bitte zur eigenen Sicherheit und der Sicherheit der anderen Personen eine Alltagsmaske (alle Mittel, die Mund und Nase bedecken).

Landrat erlässt neue Allgemeinverfügung

Der Landrat hat eine neue Allgemeinverfügung über das Verbot des Betriebs von Kindertageseinrichtungen und nicht erlaubnispflichtigen Einrichtungen zur Beherbergung von Kindern und Jugendlichen sowie der Unterrichtserteilung in Schulen in öffentlicher und freier Trägerschaft des Landkreises Märkisch-Oderland erlassen, die ab 27.04.2020 in Kraft tritt.
Diese und weitere Allgemeinverfügungen  und Lageberichte um Thema Corona-Virus finden Sie hier.

ÖPNV in Märkisch-Oderland – Schulfahrplan wieder ab 27. April

In der Erklärung des Ministerpräsidenten Dietmar Woidke vom 15. April 2020 wurde die teilweise Öffnung der Schulen ab 04. Mai 2020 in Aussicht gestellt. Jetzt können die 10. Klassen schon vorfristig ab kommenden Montag mit dem allgemeinen Schulbetrieb beginnen. Auf Grund der großen Entfernungen im ländlichen Raum hat sich der Landkreis als Aufgabenträger für den ÖPNV entschlossen, die Wiederinkraftsetzung des regulären Schulfahrplanes vorzuziehen.
Deshalb wird der komplette Fahrplan wie in regulären Schulzeiten zu allen Schulen im Landkreis ab Montag, den 27. April 2020 wieder angeboten.

Aktuelle Fahrplanauskünfte erhalten Sie auf der Homepage der Verkehrsunternehmen Barnimer Busgesellschaft mbH (www.bbg-eberswalde.de) und der Märkisch-Oderland Bus GmbH (www.mo-bus.de).

In diesem Zusammenhang informieren wir, dass laut Bildungsministerium des Landes Brandenburg der 22. Mai 2020, dem Freitag nach Himmelfahrt, ein variabler Ferientag ist. An diesem Tag wird nur nach Ferienfahrplan gefahren.

Bitte beachten Sie die Corona-Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg zur Nutzung von Mund- und Nasenschutzmasken im ÖPNV. 

Seelow, 22.04.2020

 

Aufruf - Briefe sollen Freude schenken!

Landrat Gernot Schmidt ruft alle Kinder auf, Briefe an Senioreneinrichten zu schreiben. Landrat Gernot Schmidt ruft alle Kinder, ganz gleich, ob gerade Zuhause oder in Notbetreuung in Kita, Grundschule oder bei der Tagesmutti auf, Briefe an Senioreneinrichtungen zu schreiben. Die Bewohnerinnen und Bewohner in unseren Pflegeeinrichtungen können aktuell leider keinen Besuch bekommen. Zu der Angst vor dem Corona-Virus kommt nun auch noch die Angst vor dem Alleinsein.

Landrat Gernot Schmidt sagt: „Lassen Sie uns füreinander da sein und uns auch in diesen schwierigen Zeiten gegenseitig eine Freude machen.

Liebe Kitaerzieher, liebe Eltern.
Schreiben Sie Briefe, lassen Sie Ihre Kinder Bilder malen und schenken Sie denen die derzeit ohne Besuch sein müssen Freude. Ein nettes Wort oder kleines Kunstwerk kann viel bewirken.“
Die Briefe und Bilder können Sie dann an eine oder mehrere der nächstgelegenen Einrichtungen versenden.
Die Adressen der Einrichtungen finden Sie auf der Internetseite des Landkreises unter:

https://www.maerkisch-oderland.de/de/allgemeine-informationen-und-verhaltensregeln/aufruf-briefe-sollen-freude-schenken.html

Seelow, 26.03.2020

Landrat erlässt Allgemeinverfügung

Der Landrat hat eine Allgemeinverfügung über das Verbot des Betriebs von Kindertageseinrichtungen und nicht erlaubnispflichtigen Einrichtungen zur Beherbergung von Kindern und Jugendlichen sowie der Unterrichtserteilung in Schulen in öffentlicher und freier Trägerschaft des Landkreises Märkisch-Oderland erlassen.
Diese und weitere Allgemeinverfügungen  und Lageberichte um Thema Corona-Virus finden Sie hier.
17.03.2020

Aufruf von Landrat Gernot Schmidt an die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Märkisch-Oderland

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

einmal mehr steht unser Landkreis vor einer Ausnahmesituation.

Ganz Deutschland kämpft mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie. Wir hier in Märkisch-Oderland sind schwierigste Krisen gewöhnt, ich erinnere an das Oderhochwasser 1997, an Eis- und Binnenhochwasser sowie an die Vogelgrippeereignisse, die wir gemeinsam meisterten.

Wir sind einiges gewohnt und wir wissen was wir leisten können. Diese Situation ist anders und ungewöhnlich, denn wir sehen uns bei dieser Krise in einem europäischen Kontext. Was will ich damit sagen? Diese Krise ist weltumfassend, wir können uns nicht nur auf uns selbst zurückziehen und sind in einigen Punkten gefordert, selbstbewusst und eigenverantwortlich die Krise zu meistern. Die Menschen unseres Landkreises haben in den vorhergehenden katastrophalen Ereignissen gelernt, dass wir Teil einer Gemeinschaft sind und nicht Teil eines individuellen Selbstverwirklichungsprozesses. Wir müssen uns darauf besinnen, dass diese Pandemie nur gemeistert werden kann, wenn jeder in seinem Bereich seine Pflicht tut und dem Menschen dient und sich nicht den Ängsten der Panikmache, dem Sensationshaschen der sozialen Netzwerke, also all diesen unschönen Begleiterscheinungen von Krisen hingibt.

Ich bedanke mich bei allen, die sich in dieser schweren Situation nicht der Verantwortungslosigkeit hingeben sondern ihren Kopf hochbehalten. Es kann auch nicht sein, dass Generationen gegeneinander ausgespielt werden. Denn jede Generation hat ihren Platz in unserer Geschichte und unserem ethischen Generationsgewissen. Wir sind im Landkreis auf diese Situation vorbereitet. Wir sind auf Grundlage unserer Pandemieplanung, jeder Zeit in der Lage zu reagieren. Wir haben in den medizinischen Einrichtungen, im Rettungsdienst, bei den niedergelassenen Ärzten, der Polizei und Feuerwehr, Menschen, die neben der Erfahrung, die man in solchen Situationen benötigt, vor allem das Engagement und Herzblut besitzen die Situation zu bewältigen.

Wir werden über Allgemeinverfügung in die Lebenswirklichkeit Vieler eingreifen und wir müssen auch manchmal Entscheidungen treffen, die nicht jeder akzeptiert. Dies dient dem Gemeinwohl und unserer Pflicht, Aller zu dienen. Wir sind nicht in normalem Tagesgeschehen und ich rufe auch die Bevölkerung auf, die Verwaltung in dieser Zeit nur in wirklich schwierigen Situationen zu kontaktieren, denn viele meiner Mitarbeiter sind mit der wichtigen Aufgabe der Pandemiebekämpfung beschäftigt.

Mein Dank gilt den Bürgern, die direkt durch die Krankheit betroffen sind, sie haben alle verantwortungsbewusst gehandelt und es zeigt sich einmal mehr, dass das Gute im Menschen auch in Extremsituationen besteht. Wir werden zusammenhalten, auch in dieser Stunde lösen wir diese Aufgabe für uns, für Brandenburg und für Deutschland.

 G. Schmidt, Landrat Märkisch-Oderland, 13.03.2020

Landrat des Landkreises Märkisch-Oderland erlässt Allgemeinverfügungen für den Umgang mit Corona -

Ab sofort keine Großveranstaltungen mehr sowie Einschränkungen für Rückkehrende aus Risikogebieten
Aufgrund der Allgemeinverfügung des Landes Brandenburg vom 12.03.2020 erlässt der Landrat des Landkreises Märkisch-Oderland Allgemeinverfügungen für den Umgang mit Corona:
Großveranstaltungen ab einer Teilnehmerzahl von 1.000 Menschen sind bis auf weiteres untersagt. Veranstaltungen mit mindestens 100 Teilnehmenden müssen dem Gesundheitsamt des Landkreis Märkisch-Oderland schriftlich oder per Mail angezeigt werden. Nicht unter den Veranstaltungsbegriff fallen Kindertageseinrichtungen, einschließlich Horte, Schulen, Internate, Berufsschulen, Hochschulen sowie die Teilnahme am öffentlichen Personennahverkehr sowie der Aufenthalt an einer Arbeitsstätte.
Außerdem gilt ab sofort für alle Reise-Rückkehrenden: Personen, die sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet oder einem besonders betroffenen Gebiet (dazu zählt der Landkreis Heinsberg in NRW) aufgehalten haben, dürfen für einen Zeitraum von 14 Tagen beginnend ab der Rückkehr Einrichtungen wie Kitas, Schulen, Hochschulen, Heime, Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen nicht betreten. In Krankenhäusern gilt dies natürlich nicht für behandlungsbedürftige Patienten. Für medizinisches Personal, das sich in Risikogebieten aufgehalten hat, gelten Ausnahmen: Ohne Symptome darf es in medizinischen Einrichtungen zwar arbeiten, muss aber bei Kontakt mit Patienten Schutzausrüstung tragen. Außerdem wird kontinuierlich ein Corona-Test gemacht. Die Risikogebiete und besonders betroffene Gebiete sind unter www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risik ogebiete.html tagesaktuell abrufbar.
Den Wortlaut der Allgemeinverfügungen finden Sie auf der Internetsete des Landkreises unter www.maerkischoderland.de/de/startseite.html
Seelow, 13.03.2020

zur Allgemeinverfügung des Landrates zu Großveranstaltungen

zur Allgemeinverfügung des Landrates zu Rückkehrern aus Risikogebieten

Coronavirus im Landkreis Märkisch-Oderland nachgewiesen
Bei einem jungen Mann und einer jungen Frau aus Altlandsberg wurde am Dienstag die durch das SARS-CoV-2 ausgelöste Covid 19 nachgewiesen. Beide sind vor ungefähr 6 Tagen während ihres Urlaubs in Südtirol erkrankt und am Wochenende im privaten PKW zurückgekehrt. Sie haben sich vorbildlich verhalten und entsprechend der derzeitigen Empfehlungen selbst in häusliche Isolierung begeben und telefonisch mit dem Krankenhaus Strausberg in Verbindung gesetzt. Der Abstrich zur Verdachtsabklärung erfolgte am Montag, das Ergebnis stand am Dienstagabend fest.
Der Amtsarzt und Leiter des Gesundheitsamtes Märkisch-Oderland, DM Steffen Hampel: „Beide Erkrankten zeigen erfreulicherweise eine milde Symptomatik und sind in absolut stabiler Verfassung. Der Infektionsweg lässt sich klar nach Italien zurückverfolgen und durch das vorbildhafte Verhalten beider Patienten ist nicht davon auszugehen, dass weitere Personen betroffen sind.“
Das Gesundheitsamt hat für beide Erkrankte sowie die geringe Anzahl von Kontaktpersonen die häusliche Isolation für 14 Tage angeordnet.
Anrufen statt Kommen Das Gesundheitsamt Märkisch-Oderland bittet eindringlich: Sollten Menschen den Verdacht haben sich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben, bewahren Sie bitte Ruhe. Gehen Sie nicht zum Hausarzt oder in ein Krankenhaus und rufen Sie nicht den Notruf!
Folgendes Vorgehen sollte beachtet werden:
1) Zunächst das Haus oder die Wohnung nicht mehr verlassen. Bis zur Klärung gilt dies auch für Mitbewohner des Haushalts.
2) Alle vermeidbaren Kontakte zu anderen Menschen außerhalb des Haushalts einstellen.
3) telefonische Abstimmung mit:

- dem Hausarzt - über das Bürgertelefon des Gesundheitsamtes MärkischOderland (Montag- Freitag 08.00-16.00 Uhr 03346 / 850 6790

- oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst den 116 117
Zum Schutz vor Covid-19 wie auch vor der klassischen Grippe gilt:

- Verzicht auf Begrüßungsrituale mit Körperkontakt

- Abstand halten (1-2m)

- Husten oder Niesen: in Richtung Ellenbeuge bzw. wegdrehen („Hustenetikette)

- Hände nicht ins Gesicht (Infektionsweg über den Tränen-Nasen-Gang)

- Hände öfter waschen und oder desinfizieren

- Häufiges Lüften zur Senkung der Viruslast

- In der Hauptzeit der Epidemie: Menschenansammlungen, ÖPNV (wenn möglich) meiden
Der Mund-, Nasenschutz bei der privaten Nutzung von gesunden Menschen ist übrigens umstritten, da er oft nicht richtig angewendet wird (Stichwort Trageweise und -zeit) und eine falsche Sicherheit vorgaukelt, so dass das Händewaschen vernachlässigt wird.
Wann liegt ein begründeter Verdacht vor? Von einem begründeten Verdacht wird gesprochen, wenn die krankheitstypischen Symptome vorhanden sind und von folgenden zwei Kriterien eines erfüllt wird.
1) Es bestand in den 14 Tagen vor Beginn der Symptome Kontakt zu einem bestätigen Fall.
2) Man hat sich innerhalb der 14 Tage vor Beginn der Symptome in einem Risikogebiet aufgehalten.
Wenn das nicht gegeben ist, handelt es sich höchstwahrscheinlich nicht um eine Infektion mit Corona Viren, sondern eher um eine Grippe, oder andere Erkältung.
Hintergrund: Das neue Coronavirus ist ein naher „Verwandter“ zu SARS, einem Virus, welches 2002/2003 in vielen Ländern epidemisch war und teilweise auch zu schweren Atemwegserkrankungen führte. Die jährlich auftretende echte Grippe bzw. Influenza hatte vor 2 Jahren in Deutschland geschätzte neun Millionen influenzabedingte Arztbesuche und circa 25.000 Todesfälle zur Folge (Quelle: RKI). Insofern sollte die Verhältnismäßigkeit zur aktuellen Lage immer beachtet werden.
Seelow, 11.03.2020

Gesundheitsamt richtet Bürgertelefon für Fragen zum Coronavirus ein

Das Auftreten des neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) in Deutschland führt zu vielen Fragen in der Bevölkerung.
Das Gesundheitsamt des Landkreises Märkisch-Oderland hat daher ab sofort ein Bürgertelefon eingerichtet.     

Unter der Rufnummer 03346 / 850-67 90 stehen Ihnen von Montag bis Freitag von 8:00 bis 16:00 Uhr die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes für dringende Fragen im Zusammenhang mit dem Coronavirus zur Verfügung.       

Von einem begründeten Krankheitsverdacht wird gesprochen, wenn die krankheitstypischen Symptome auftreten und eines der folgenden zwei Kriterien erfüllt ist.

  • Es bestand in den 14 Tagen vor Beginn der Symptome Kontakt zu einem bestätigen Fall. 
  • Man hat sich innerhalb der 14 Tage vor Beginn der Symptome in einem Risikogebiet aufgehalten.

Wenn das nicht gegeben ist, handelt es sich höchstwahrscheinlich nicht um eine Infektion mit Corona Viren, sondern eher um eine Grippe, oder andere Erkältung.

Das Gesundheitsamt Märkisch-Oderland bittet alle Bürgerinnen und Bürger darum, besonnen zu handeln.

Sollte von den oben genannten Kriterien, eines zutreffen, bitte NICHT einfach zum Arzt. Um eine mögliche Übertragung im Warteraum der Arztpraxen zu verhindern sollte dort vorher eine telefonische Abstimmung erfolgen.

Zum Schutz vor dem Coronavirus wie auch vor der klassischen Grippe gilt:

  • Verzicht auf Begrüßungsrituale mit Körperkontakt
  • Husten oder Niesen in die Ellenbeuge (Hustenetikette)
  • Hände nicht ins Gesicht (Infektionsweg über den Tränen-Nasen-Gang)
  • Legen Sie verstärkten Wert auf Händehygiene. Waschen Sie Ihre Hände gründlich und regelmäßig! 
  • Häufiges Lüften senkt die Viruslast in Räumen
  • In der Hauptzeit der Epidemie: Menschenansammlungen, ÖPNV (wenn möglich) meiden


Der Mund-, Nasenschutz bei der privaten Nutzung von gesunden Menschen ist übrigens umstritten, da er oft nicht richtig angewendet wird (Stichwort Trageweise und -zeit) und eine falsche Sicherheit vorgaukelt, so dass das Händewaschen vernachlässigt wird.

Weitere Informationen zum Coronavirus und ausführliche Handlungsempfehlungen finden Sie unter www.rki.de

Hintergrund:

Das neue Coronavirus ist ein naher „Verwandter“ zu SARS, einem Virus, welches 2002/2003 in vielen Ländern epidemisch war und teilweise auch zu schweren Atemwegserkrankungen führte.
Die jährlich auftretende echte Grippe bzw. Influenza hatte vor 2 Jahren in Deutschland geschätzte neun Millionen influenza­bedingte Arztbesuche und circa 25.000 Todesfälle zur Folge (Quelle: RKI). Insofern sollte die Verhältnismäßigkeit zur aktuellen Lage immer beachtet werden.

Seelow, 3. März 2020

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Motivbild Grundschule - Bücher, Stifte und Holzwürfel

Schulanmeldung 2021

Das Schuljahr 2021/22 steht vor der Tür. Die Termine für die Anmeldung der ABC-Schützen stehen fest.

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Informationen zur Corona-Lage

Infos der Gemeinde zum Umgang mit dem Corona-Virus.

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Polizeidienstelle Petershagen/Eggersdorf

Polizei-News

Aktuelle Meldungen der Polizei.

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