Wir lieben „Das Doppeldorf“ – jetzt auch Farbe
Wie bitte? In Farbe! Bunte Bilder im Doppeldorf? Gab es schon immer – na ja, nicht ganz. Früher zierten nur einzelne Farbseiten das Heft. Jetzt aber: ein Feuerwerk auf allen Seiten. Vielleicht ist es Ihnen nicht sofort aufgefallen. Doch es macht einen gewaltigen Unterschied. „Das Doppeldorf“ geht mit der Zeit. Deshalb kommt Farbe ins Spiel – unser Klassiker darf in allen Bildern strahlen. Und für Sie, liebe Leserinnen und Leser, ist ein buntes Magazin schlicht schöner in der Hand. Farbe kostet mehr. Das nehmen wir gern in Kauf. Denn wir wissen, wie wichtig die richtige Präsentation ist: in Farbe!
Ein Blick hinter die Kulissen: Wenn die Redaktion fertig ist, beginnt die Arbeit für den Fachmann der Tastomat-Druckerei in Strausberg, Herrn Reinhardt. Die belichtete Druckplatte wandert in die Maschine. Der 63-mal-44-Zentimeter-Bogen für die Außenseiten des „Doppeldorfs“, auf dem vier DIN-A4-Seiten Platz haben, geht auf die Reise – 7000 Mal. Danach wird das Papier gewendet und weitere 7000 Mal durchgejagt. 10 000 Bögen schafft die Maschine in einer Stunde. Von der Druckplatte über eine Gummimatte treffen an vier Stationen die Farben auf den Bogen: Schwarz, Blau, Rot und Gelb. 4-Farb-Druck – nun für alle 24 Seiten!
Wolfgang Zielsdorf war der maßgebliche Ideengeber, dies in den neuen Druckauftrag aufzunehmen. Die Tastomat-Druckerei in Strausberg wird unser Gemeindemagazin weitere Jahre produzieren. Vollfarbig.
Herr Reinhardt überwacht den Druck am Bildschirm. Stimmen die Farben? Überlappen sie nicht in den Fotos? Sie dürfen nicht „blitzen“, sagt der Fachmann. Alles wird genau justiert – eine Wissenschaft für sich. Technik hilft, doch Gespür und Erfahrung sind unverzichtbar.
Für die Innenseiten steht eine noch größere Maschine bereit. Auch hier genügt ein Papierbogen, beidseitig bedruckt, auf dem jedoch acht Seiten Platz finden. Dann wird geschnitten, gefaltet, geheftet. Die 7000 Exemplare à 24 Seiten wandern in Kartons. Und das „Doppeldorf“ macht sich auf den Weg zu Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser.
Also, Sie sehen: „Das Doppeldorf“ entwickelt sich ständig weiter. Wir freuen uns auf die nächsten Schritte, in denen wir das Heft mit unserer Internetseite und der „Mein DoDo“-App verbinden.
Kathleen Brandau, Redakteurin des Doppeldorfs & Hanns Otto Brahms, Online-Redakteur
Foto: Kathleen Brandau



