Rohrnetzspülungen

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Rohrnetzspülungen Frühjahr 2026

Zur Sicherung der Trinkwasserqualität führt der Wasserverband Strausberg-Erkner regelmäßig Rohrnetzspülungen durch. Die Arbeiten erfolgen ausschließlich an Wochentagen. Eine Übersicht der betroffenen Straßen finden Sie in der folgenden Tabelle:

Alle nicht aufgeführten Straßen werden in diesem Jahr nicht gespült.

Wir empfehlen Ihnen an den Tagen der Rohrnetzspülungen in der Zeit zwischen 07:00 und 15:00 Uhr unkontrollierte Wasserentnahmen zu vermeiden, also die Wasch- und Geschirrspülmaschinen nicht anzustellen und alle Wasserhähne geschlossen zu halten.

Es kann in den genannten Straßen und näherer Umgebung zeitweilig zu Druckschwankungen und Wassertrübungen kommen. Bei einer Trübung des Wassers, welche hygienisch unbedenklich ist, bitten wir Sie das Wasser ablaufen zu lassen, bis es wieder klar ist.

Ferner sollten Sie, nach der Rohnetzspülung, die Filter Ihrer Hausanlage prüfen und gegebenenfalls reinigen.

Die Termine sind auch auf unserer Homepage unter www.w-s-e.de/Rohrnetzspuelungen veröffentlicht und liegen bei uns im Kundencenter aus.

Weitere Informationen erhalten Sie an Wochentagen unter:

03341 – 343 152 (07:00 – 15:30 Uhr)

03341 – 343 111 (15:30 – 22:00 Uhr)

Ihr WSE, Wasserverband Strausberg-Erkner

 

Tag des Wassers am 22. März 2026

Diskriminierungsfreie Wasserversorgung

Am 22. März wird in jedem Jahr zum Weltwassertag aufgerufen, um auf die Bedeutung von Wasser als lebenswichtiger Ressource aufmerksam zu machen. In diesem Jahr steht der Tag unter dem Motto „Water and Gender“ (zu Deutsch: „Wasser und Geschlecht“), um den Fokus auf einen gerechten Zugang zu Wasser und Sanitärversorgung für alle Menschen zu richten. Eine diskriminierungsfreie Trinkwasserverfügbarkeit ist eine Grundvoraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe und gesundheitliche Versorgung.

Der Wasserverband Strausberg-Erkner gewährleistet als Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge ein hohes Qualitätsniveau sowie eine sichere Versorgung mit Trinkwasser. Darauf können sich die 170.000 Menschen im Verbandsgebiet unabhängig von sozialem Hintergrund oder individueller Lebenssituation verlassen.

Wasserressourcen schützen – Zukunft sichern

Durch die klimatischen Veränderungen wächst der Druck auf die Wasserressourcen seit Jahren. Immer wieder entstehen Nutzungskonflikte, wenn veränderte Dynamiken, eine erhöhte Nachfrage, demografische und wirtschaftliche Entwicklung auf eine reduzierte Verfügbarkeit von Wasser treffen. Dabei spielen nicht nur im Verbandsgebiet des WSE der Klimawandel und Umweltverschmutzung eine große Rolle. Die Herausforderungen an die Wasserversorger sind in diesem Zusammenhang sehr vielschichtig, einem verantwortungsvollen Umgang mit den vorhandenen Reserven sowie dem Schutz der Ressource kommen immer größere Bedeutung zu, denn letztendlich geht es um die Versorgung aller Menschen im Verbandsgebiet – heute und in Zukunft. Dies wird auch in aktuellen Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichts deutlich, die den Schutz der Wasserressourcen als höchstrangige Gemeinwohlaufgabe definieren.

Für eine zukunftssichere Trinkwasserversorgung braucht es gemeinsame Strategien der Versorgungsunternehmen, Kommunen und Behörden für einen nachhaltigen Umgang mit der natürlichen Ressource, Investitionen in eine leistungsfähige Infrastruktur und die konsequente rechtliche Durchsetzung des Vorrangs der Trinkwasserversorgung vor anderen Nutzungsansprüchen.

„Der zuverlässigen und diskriminierungsfreien Trinkwasserversorgung als zentraler Lebensgrundlage kommt gerade in einer Zeit mit immer knapper werdenden natürlichen Ressourcen eine wachsende Bedeutung zu. Der Wechsel von Dürre und Starkregen bereitet uns im Sommer regelmäßig Sorgen. Sinkende Grundwasserstände und konkurrierende Nutzungsansprüche zum Beispiel durch wasserintensive Unternehmen, Garten- oder Poolbesitzer stellen uns als Wasserversorger immer wieder vor große Herausforderungen. Der WSE ist bereits seit vielen Jahres aktives Mitglied in verschiedenen überregionalen Arbeitsgruppen, um sich auf die kommenden Herausforderungen vorzubereiten und eine stabile Trinkwasserversorgung zu gewährleisten.“

André Bähler, Verbandsvorsteher des WSE

Quellen und weitere Informationen:

online Version dieser Pressemitteilung

 

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