Update zum Zustand der Straßenbäume 04.03.2026

Grünpflege im Doppeldorf – Update

Einige Bäume müssen aus Sicherheitsgründen weichen – doch mit vielen Neupflanzungen schaffen wir Platz für frisches, gesundes Grün und eine sichere Zukunft für alle. 

 

Update zum Zustand der Straßenbäume 04.03.2026

Wer in den vergangenen Wochen aufmerksam durch unser Doppeldorf gegangen ist, hat es vielleicht bemerkt: Hier fehlt ein Baum, dort wurde kräftig zurückgeschnitten. Solche Veränderungen werfen Fragen auf – und die möchten wir gern transparent beantworten.

In diesem Jahr mussten rund 100 Straßen- und Grünflächenbäume entfernt werden. Ein Schwerpunkt lag dabei an unseren Gewässern und Grabensystemen. Dort hatten sich über viele Jahre wild aufgewachsene Bäume angesiedelt, vor allem sogenannte Pionierbaumarten wie Pappeln oder Sandbirken. Diese wachsen schnell und erobern freie Flächen zügig, sind jedoch oft weniger langlebig. Viele dieser Bäume befanden sich bereits in einem schlechten Zustand, sodass eine Entnahme unumgänglich war.

Zunehmend sichtbar werden inzwischen auch die Auswirkungen der Glasfaserverlegearbeiten der vergangenen fünf Jahre. So wichtig die moderne Infrastruktur für unsere Gemeinde ist – für manche Bäume bedeuteten die Arbeiten erheblichen Stress. Mechanische Schäden im Wurzelbereich, wiederholte Überfahrungen durch schwere Fahrzeuge, verdichtete Böden und anhaltender Trockenstress hinterlassen ihre Spuren.

Man kann sich den Boden wie eine Art Lebensader vorstellen. In seinen feinen Poren werden Wasser und Luft transportiert – beides essenziell für einen gesunden Baum. Werden diese Poren durch starken Druck zusammengedrückt, kann der Baum weniger Wasser aufnehmen, das Bodenleben leidet und die Versorgung gerät aus dem Gleichgewicht. Vereinfacht gesagt funktioniert das ein wenig wie beim Menschen: Wird die Versorgung blockiert, entsteht eine Art „Embolie“. Beim Baum zeigt sich das häufig durch sogenannte Sekundärkronen. Dabei stirbt die obere Krone nach und nach ab, während darunter neue, meist schwächere Triebe entstehen. In der zweiten Reihe der Eggersdorfer Straße lässt sich dieses Bild gut erkennen.

Manche stark zurückgeschnittene Bäume wirken auf den ersten Blick wenig ansehnlich. Tatsächlich handelt es sich dabei oft um Kompromisslösungen zur Verkehrssicherung. Ziel ist es, Gefahren zu minimieren und die Standzeit noch etwas zu verlängern. Allerdings ist in solchen Fällen häufig mit einer Reststandzeit von deutlich unter zehn Jahren zu rechnen.

Die Maßnahmen in der Eggersdorfer Straße wurden von einem Sachverständigen intensiv begleitet. Dort mussten sieben Linden entnommen werden. Wurzelbürtige Baumpilze, ausgeprägte Sekundärkronen, Absterbeerscheinungen nach eingehender Knospenkontrolle sowie ein deutlicher Mistelbefall hatten die Straßenbäume stark geschwächt. Hier ging es letztlich nicht mehr um gestalterische Fragen, sondern um Sicherheit.

Aktuell werden jährlich etwa sechs Prozent des Baumbestandes gefällt. Gleichzeitig gilt der klare Grundsatz, diese Funktionsverluste im Verhältnis eins zu eins auszugleichen. Jede Fällung zieht somit eine entsprechende Nachpflanzung nach sich. Alle Maßnahmen werden der NABU-Ortsgruppe sowie der Unteren Naturschutzbehörde vorgestellt und abgestimmt.

Im kommenden Oktober wird daher in größerem Umfang nachgepflanzt. Im Frühjahr war dies aufgrund des langanhaltenden, frostigen Winters leider nicht möglich. Unser Ziel bleibt ein stabiler, klimaangepasster und gesunder Baumbestand, der unser Doppeldorf auch in Zukunft prägt.

Denn so schwer es manchmal fällt: Grünpflege bedeutet nicht nur Bewahren, sondern manchmal auch Loslassen – immer mit dem Blick auf neues Wachstum.

Wir hoffen, dass Sie sich durch diese Informationen gut informiert fühlen. Vielen Dank für Ihr Interesse – wir nehmen dieses sensible Thema sehr ernst.
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Update: 12.01.2026 

In den nächsten Tagen beginnen am Giebelsee im Gemeindegebiet notwendige Pflege- und Schutzarbeiten. Sie dienen der Verkehrssicherheit – und dem langfristigen Erhalt der Gewässer mit ihren empfindlichen Biotopen. 

Das beauftragte Fachunternehmen Maxes Baumdienst legt los, eng abgestimmt mit der Unteren Naturschutzbehörde und der NABU-Ortsgruppe. Geplanter Start: ab dem 13.01., je nach Witterung – etwa bei Eisregen später. Der Umfang ist groß, die Arbeiten dauern mehrere Tage. 

Die Pflege folgt einem jährlich abgestimmten Konzept. Eingriffe erfolgen behutsam und abschnittsweise. Ziel: die geschützte Landschaft so wenig wie möglich stören und zugleich die Gewässer erhalten – vor allem, um Verlandung vorzubeugen. 

Im Anschluss übernimmt der Wasserverband Stöbber-Erpe weitere Arbeiten: Er birgt Schilf, loses Astwerk und kleinere umgestürzte Bäume aus dem Wasser und entsorgt sie. 

Alle Maßnahmen sollen bis spätestens 28.02. abgeschlossen sein. Ein Ornithologe begleitet sie fachlich, damit die Tierwelt geschützt bleibt. 

Für die Dauer der Arbeiten entsteht am Giebelsee eine Behelfsbrücke zu einer der drei Inseln. Sie dient dem sicheren Transport von Personal und Material. Für Besucher ist sie gesperrt. 

Wir bitten alle Bürgerinnen und Bürger um Verständnis für mögliche Einschränkungen – und danken für Rücksicht. Die Maßnahmen sichern unsere Seen als wertvolle Natur- und Erholungsräume auf lange Sicht.

Also, auch 2026 geht es weiter: Die Arbeiten an unserem Grün im Doppeldorf schreiten voran. Wir halten Sie hier weiterhin gerne auf dem Laufenden.


Update: 03.12.2025

Die umfassende Pflege des Gemeindegrüns hat mit großem Engagement begonnen. Entlang der Wege zum Giebelsee, am Elbespielplatz und in der Elbestraße läuft der Gehölzschnitt bereits auf Hochtouren und wird in den kommenden Tagen unvermindert fortgesetzt.

Die für dieses Jahr geplanten Arbeiten auf den Inseln des Giebelsees müssen jedoch verschoben werden. Das vorhandene Pontonboot ist zu klein und kann aus Arbeitsschutzgründen nicht eingesetzt werden. Für den neuen Termin im Januar 2026 wurde daher eine sichere Zugangslösung gewählt: eine Gerüstbrücke, die voraussichtlich von einem spezialisierten Gerüstbauunternehmen errichtet wird.

Auch beim Gehölzrückschnitt gibt es eine Anpassung im Vorgehen. Statt das Schnittgut abzutransportieren, wird ein Kettenhäcksler das Material direkt vor Ort zerkleinern und auf der Fläche verteilen. Größere Stämme werden als Rauhbeuge geschichtet und bieten künftig wertvolle Nistmöglichkeiten. Diese schonende Methode kommt ohne Seilwinde aus – und eine mögliche Frostperiode im Januar könnte die Arbeiten zusätzlich erleichtern.

Sie sehen: Die Arbeiten an unserem Grün im Doppeldorf schreiten voran – in diesen Tagen und auch im kommenden Jahr. Wir halten Sie hier weiterhin gerne auf dem Laufenden.


Information vom 12.11.2025

In Petershagen/Eggersdorf wird das Gemeindengrün derzeit umfassend gepflegt und zukunftsfähig gemacht. Ziel ist es, die Bäume gesund zu halten, neue Lebensräume zu schaffen und die Sicherheit im öffentlichen Raum zu gewährleisten.

Im Rahmen dieser Arbeiten müssen 122 Bäume an verschiedenen Standorten ersetzt werden. Viele litten in den letzten Jahren unter Trockenheit, Pilzbefall oder Sturmschäden und sind nicht mehr standsicher. Durch diese behutsame Erneuerung kann der Baumbestand langfristig stabil und vital wachsen.

Besondere Aufmerksamkeit gilt dem „Unionwäldchen“ an der Unionstraße, wo neue Pflanzungen vorbereitet werden. Hier entstehen in den nächsten Jahren wieder grüne, sichere und artenreiche Baumgruppen. Auch in der Elbestraße wird der Bestand angepasst, damit die Wege entlang des Giebelsees und des Spielplatzes sicher und naturnah bleiben.

Gleichzeitig investiert die Gemeinde aktiv in neue Bäume: Mit Unterstützung einer KfW-Förderung werden bald 200 neue Straßenbäume gepflanzt. Weitere 250 Bäume sind bereits für die nächste Saison geplant. So wächst unser Grün kräftig nach – vielfältig, standortgerecht und zukunftsfähig.

Alle Maßnahmen stimmen wir eng mit der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Märkisch-Oderland ab. So gehen Natur- und Klimaschutz Hand in Hand.

Mit gezielter Pflege und umfangreichen Neupflanzungen sorgt die Gemeinde dafür, dass das Doppeldorf auch in Zukunft grün, sicher und lebenswert bleibt – für alle Generationen.

 

Hanns Otto Brahms, Online Redakteur

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