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Infos zur Grundsteuer

Zur Grundsteuer-Reform informiert der Fachbereich Finanzen.

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Grundsteuerreform kommt - was ändert sich in 2022?

Ab 2025 wird die Grundsteuer auf der Grundlage neuer gesetzlicher Regelungen erhoben, da in 2018 das Bundesverfassungsgericht entschieden hat, dass die bisherigen jahrzehntelang unveränderten Einheitswerte von 1935 bzw. 1964 ab 2025 nicht mehr für die Grundsteuer verwendet werden dürfen. Der 1. Januar 2022 war der erste Stichtag für die Neubewertung und zukünftig wird es alle sieben Jahre eine Neubewertung geben.

Wer ist von der Reform betroffen?

Die Neubewertung betrifft alle, die am 01.Januar 2022 Eigentum oder ein Erbbaurecht an einem Grundstück oder einem Betrieb der Land- und Forstwirtschaft hatten, auch wenn das Grundstück oder der Betrieb später verkauft wird. Wer nur mietet und pachtet, ist von der Reform nicht selbst betroffen, muss aber gegebenenfalls seinen Vermieter oder Verpächter mit Auskünften unterstützen.

Was ist bei der Abgabe und dem Abgabezeitraum zu beachten?

Die Grundsteuerwerterklärung ist elektronisch an das zuständige Finanzamt unter kostenfreien Nutzung des sicheren Elster-Verfahren (elster.de), zu übermitteln. Die elektronische Abgabepflicht ist im § 228 Abs.6 des Bewertungsgesetztes verankert und kann nur in Ausnahmefällen durch die Abgabe von Papierformularen ersetzt werden. Anträge zur Abgabe in Papierform sind beim Finanzamt in Schriftform zu stellen und werden auch nur durch die Finanzämter versandt.

Abgabezeitraum ist vom 01.07. – 31.10.2022. Die brandenburgischen Finanzämter werden über Pressemitteilungen auf die Abgabepflicht hinweisen.  Von Mai bis Juni werden die Eigentümer und Erbbauberechtigte ein Informationsschreiben erhalten, aus denen die wichtigsten Daten und Fakten hervorgehen, was für die Grundsteuerwerterklärung erforderlich sind.

Welche Unterstützungsangebote bieten die Finanzämter?

Die Finanzämter werden von Mai bis zu den Sommerferien vor Ort präsent sein, um Steuerpflichtige über die Abgabepflicht zu informieren. Die Finanzämter werden darüber hinaus besondere Grundsteuer-Sprechtage und Termine für eine Elster-Registrierung vor Ort in den Servicestellen der Finanzämter anbieten. Die elektronische Abgabe bietet den Vorteil, dass die Daten für den nächsten Feststellungszeitraum 2029 bereits gespeichert sind und gegebenenfalls nur noch aktualisiert werden müssen.

Weiterhin stehen für weitere Fragen eine Grundsteuer-Hotline (0331) 200 600 – 20 ab Mai 2022 und ein virtueller Assistent (Steuerchatbot.de) zur Verfügung, weitere Informationen zur Umsetzung finden Sie auch ab März 2022 im Internet auf der Seite grundsteuer.brandenburg.de

Die Gemeindeverwaltung darf generell nicht in steuerlichen Fragen beraten. Bitte wenden Sie sich an Steuerberater/innen bzw. ihre Grundstücks- und Hausverwaltung.

Zum Info-Flyer für Eigentümer von Grundstücken und Wohnungen
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