Unser Hallenwart, die Mitarbeiter des Bauhofs, die engagierten Kräfte der Feuerwehr und die Leitung des Fachbereichs Technische Dienste haben heute wesentliche Teile der technischen Ausstattung des für den Katastrophenfall vorgesehenen Leuchtturms in Betrieb genommen. Dabei wurde die Informations- und Anlaufstelle aktiviert, die im Ernstfall die Kommunikation mit den Bürgern sicherstellt. Auch die Unterstützung bei akuten medizinischen Problemen soll in diesen Räumlichkeiten gewährleistet werden.
Die Küche in der Giebelseehalle ist für die begrenzte Zubereitung von Nahrung vorgesehen, während die Vereinsräume und die Sporthalle im Notfall als Aufenthaltsorte dienen können. Alle Bereiche sind bei Bedarf mit Notstrom und mobilen Heizgeräten ausgestattet, um eine zuverlässige Wärmeversorgung zu gewährleisten. Zudem kann über einen Notbrunnen Wasser bereitgestellt werden.
Um die Wege zu verkürzen, sieht das Konzept auch eine Anlaufstelle im Rathaus Eggersdorf vor. Weitere Funktionsbereiche sind für das Haus Mühle geplant, für das derzeit das Baugenehmigungsverfahren läuft.
Aus der Verantwortung für den Katastrophenschutz heraus war der Landkreis beim heutigen Funktionstest anwesend. Nach einer gründlichen Überprüfung bestätigte sich die Funktionsfähigkeit der Einrichtungen, und die Zusammenarbeit zwischen Kreis- und Kommunalverwaltung kann nun auf diesen soliden Grundlagen aufbauen.
Ein herzliches Dankeschön an alle, die mit großem Einsatz unseren Katastrophenschutz gestärkt haben. Für die Bevölkerung heißt das: Im Notfall bieten wir Schutz, informieren und helfen.
Text: Bürgermeister Marco Rutter & Hanns Otto Brahms, Online Redakteur



