Informationen zu den aktuellen Pflegearbeiten und Baumfällungen an den Gräben der Pohrtschen Siedlung
Aus aktuellem Anlass informieren wir Sie über die Pflegearbeiten und Baumfällungen an den Gräben in der Pohrtschen Siedlung.
Gräben prägen unsere Gemeinde – und sie leisten viel. Sie sammeln Regen, leiten ihn ab und entwässern die Felder. In Trockenzeiten spenden sie Wasser zur Bewässerung. Offene Gräben stabilisieren so den Wasserhaushalt und helfen, unsere Landschaft und die Gemeinde zu pflegen.
Sie sind auch Lebensräume. Frösche, Fische, Libellen und viele andere Arten finden hier ein Stück Natur. Natürlicher Bewuchs, Algen und Kleinstlebewesen reinigen das Wasser – auf ganz natürlichem Weg. Das verbessert die Wasserqualität.
Die Pflege der Gräben braucht Aufmerksamkeit. Große Bäume direkt am Wasser erschweren die Arbeit, nicht zuletzt durch ihr Laub. Kleinere Sträucher wie Schlehe, Weißdorn, Holunder oder Heckenrosen können nach Einzelfallprüfung stehen bleiben. Damit Großgeräte arbeiten können, muss ein Streifen von mindestens fünf Metern entlang der Gräben frei bleiben. Auf diesem Streifen darf weder gebaut noch gepflanzt werden.
Auch Hybridpappeln verlangen Pflege. Sie zeigen bisweilen Grünastausbrüche. Wir kontrollieren diese Bäume regelmäßig, um die Sicherheit zu gewährleisten.
Für den freien Streifen zwischen der Wilhelm-Busch-Straße und der Georgstraße planen wir, voraussichtlich im Oktober 2026, die Pflanzung kleinerer Bäume. Das wertet den Bereich auf und erhält zugleich die naturnahen Strukturen.
Gräben sind also nicht nur funktionale Elemente unserer Landschaft. Sie bereichern auch das Stadt- und Landschaftsbild – für Menschen, Pflanzen und Tiere gleichermaßen.
Wir hoffen, dass Sie die Arbeiten an den Gräben nun besser einschätzen können. Bei Fragen sind wir für Sie da und freuen uns auf den Austausch.
Hanns Otto Brahms, Online-Redakteur



