World Cleanup Day: Plogging mit dem NABU am 10. Oktober, 10:00 Uhr
Im vergangenen Jahr sagte mir ein Familienvater: „Ich tue das auch für die nächste Generation.“ Er erzählte, was er im letzten Jahr dabei empfand. Was für eine starke Aussage, was für ein Bild! Wir als Gemeinde und der NABU freuen uns auf morgen und hoffen auf ähnliche Eindrücke und Bilder wie im letzten Jahr. Schön, wenn du morgen Menschen triffst, die sich beim Plogging engagieren und mit anpacken. Wir drücken die Daumen, dass das Wetter hält. Im Moment zeigt die Vorhersage einen Tropfen, eine Sonne und eine Wolke – aber das hält bestimmt niemanden davon ab, morgen zu unseren Treffpunkten zu kommen.
Der Bauhof steht mit Beuteln und Zangen bereit, der NABU organisiert und koordiniert die Standorte. Komm vorbei – ob allein, mit der Familie, als Sportgruppe oder als Pfadfinder: Jede und jeder ist willkommen. Wer gemeinsam startet, sammelt mehr, bewegt mehr und hat mehr Spaß. Jede Runde zählt. Jeder Beutel zählt.
Jeder kann etwas tun.
Los geht an folgenden Treffpunkten um 10:00 Uhr
- S-Bahnhof Petershagen Nähe öffentliches WC
- Parkplatz Landhausstraße / Ecke Strausberger Str. in Eggersdorf
- am Teilungsssee Nordufer, am Ende der Triftstraße
- am Waldsportplatz in Petershagen
Einfach zum nächsten Treffpunkt kommen, Beutel und Zangen schnappen und loslegen – kostenlos, für alle und ohne Anmeldung.
Wir freuen uns auf euch eure Gemeinde Petershagen/Eggersdorf und NABU.
Bis morgen 10. Oktober, um 10.00 Uhr.
Hier die wichtigsten Hinweise, die Sie bitte beachten:
1. Im Team sammeln: Gehen Sie mindestens zu zweit und achten Sie besonders auf Kinder und ältere Teilnehmer. Begleitpersonen tragen die Aufsichtspflicht für Minderjährige.
Grundregel: Im Zweifel liegen lassen und dem Organisationsteam oder Bauhof melden über den Maerker der Gemeinde.
2. Richtige Ausrüstung: Tragen Sie feste, geschlossene Schuhe und wetterfeste Kleidung mit langen Hosen. Im Straßenraum oder unübersichtlichem Gelände ist die Warnweste Pflicht. Sammeln Sie niemals mit bloßen Händen – nutzen Sie immer Arbeitshandschuhe oder Greifzangen. Denken Sie an Sonnenschutz und ausreichend Trinkwasser.
3. Goldene Regeln beim Sammeln: Fassen Sie Gefahrenstoffe wie Spritzen, Kanister, Batterien oder Glasscherben nicht an – merken Sie sich den Standort (zum Beispiel per Smartphone-Pin) und melden Sie ihn. Halten Sie Abstand zur Fahrbahn, meiden Sie Bahnanlagen und Baustellen, betreten Sie keine steilen Böschungen oder Privatgrundstücke und heben Sie schwere Säcke aus den Knien, nicht aus dem Rücken.
4. Naturschutz beachten: Bleiben Sie in Schutzgebieten auf den Wegen, reißen Sie keine Pflanzen aus und stören Sie keine Wildtiere. Lassen Sie Müll liegen, in dem sich bereits Tiere eingenistet haben – während der Brutzeiten gelten zusätzliche Einschränkungen.
5. Im Notfall: Sichern Sie die Unfallstelle, leisten Sie Erste Hilfe (größere Gruppen sollten ein Erste-Hilfe-Set dabeihaben) und informieren Sie die Kommune. Bei schweren Verletzungen oder beim Fund von Kampfmitteln wählen Sie 112 (Rettungsdienst) oder 110 (Polizei).
Hanns Otto Brahms, Online Redakteur
Bild: Adobe Stock: von Daniel CHETRONI



