Bürgermeister Marco Rutter im Rathaus Eggersdorf

Bürgermeister Marco Rutter im Rathaus Eggersdorf

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Bericht des Bürgermeisters zur Sitzung der Gemeindevertreter am 16. Mai 2024.

Leitartikel Juni 2024 im Ortsblatt "Das Doppeldorf", Seite 3
Heuweg - Geschichtsbuch erhält neues Kapitel

Zumindest unter diesem Namen nicht jedem bekannt, verbindet der Heuweg an der Andreas-Hofer-Straße seit mehr als 120 Jahren den Ortsteil Petershagen mit Bruchmühle und Fredersdorf/Nord. Über landwirtschaftliche Transporte hinaus, diente die Verbindung über die Zeit auch immer dem Fuß- und Radverkehr. Für die zugehörige Brücke übers Mühlenfließ genügte in den ersten Jahrzehnten noch eine hölzerne Balkenbrücke. Schwerer werdende Landwirtschaftstechnik erforderte jedoch Ende der 60er-Jahre den Umstieg auf Beton. Deutlich in die Jahre gekommen, musste diese Brückenkonstruktion vor knapp drei Jahren in der Nutzung eingeschränkt werden. Sehr zum Ärger vieler Nutzer.
So schnell sich die angrenzenden Kommunen dem gemeinsamen Ziel eines Ersatzneubaus verschrieben, es folgte ein wahrer Marathon aus Planung und Genehmigungen. Allein die vorgeschriebenen Untersuchungen zum Artenschutz erstreckten sich über mehr als ein Jahr. Mehrere Planungsvarianten mussten gegeneinander abgewogen werden, was letztlich zu Beton als Hauptbaustoff für die Brücke und eine wassergebundene Decke für den Weg führte. Und auch das Mühen um eine finanzielle Förderung war erfolgreich. Das Land Brandenburg wird den Brückenbau mit 200.000 Euro erheblich unterstützen.
Inzwischen sind die Aufträge für die Baumaßnahmen vergeben und beim Wegebau sind bereits deutliche Fortschritte zu erkennen. Gemäß erster Bauberatungen vor Ort wird voraussichtlich noch im Juni mit dem Abriss der alten und dem Bau der neuen Brücke begonnen werden. Damit nimmt ein für unsere Gemeinde nicht alltägliches und für die Region durchaus bedeutendes Verkehrsinfrastrukturprojekt endlich an Fahrt auf. Wie schon im vorigen Jahrhundert, profitieren auch heute Fußgänger und Radfahrer von diesem kommunalen Engagement. Abseits der großen Hauptstraßen sind damit nicht nur Schulen, Dienstleistungs- oder Gewerbebetriebe sicher und auf kurzem Weg zu erreichen, beliebt ist die Verbindung auch für Tourismus und Freizeitaktivitäten. Und vielleicht sorgen gelegentlich auch Pferdebesitzer für einen Hauch landwirtschaftlicher Nostalgie auf dem Heuweg.

Leitartikel Mai 2024 im Ortsblatt "Das Doppeldorf", Seite 3

Mit den jüngst angelaufenen Aufräumaktivitäten zwischen Karl-Marx-Straße und Rotdornstraße beginnt ein neues Kapitel in der wechselvollen Geschichte dieses Areals. Ein gutes Jahrhundert gewerblich-industrieller Nutzung hatte zuvor deutliche Spuren und auch manche Belastung hinterlassen. Auch wenn die Nutzungsaufgabe über Problemlagen hinwegtäuschte, über längere Zeit zeichnete sich keine Lösung zur Beräumung und Nachnutzung ab. Nach mehr als drei Jahren umfangreicher Analyse-, Planungs-, Beratungs- und Entscheidungsprozesse konnte ein neues und zukunftsfähiges Konzept auf den Weg gebracht werden.

Erstmals in der Geschichte des Ortsteils wird dieser nun eine Sporthalle erhalten - mit optimalem Platz auf zwei Hallenfeldern, hell und lichtdurchflutet, optisch ansprechend und energieeffizient. Der bisher für den Schulsport genutzte Tanzsaal einer alten Kneipe genügt schon lange nicht mehr den Anforderungen, weshalb ein Teil der Grundschüler seit einiger Zeit auf Sportflächen im benachbarten Strausberg ausweichen muss. Bessere Bedingungen erhalten damit aber auch die Sportvereine sowie die aktiven Yoga- und Bewegungsgruppen im Ort. Die Halle umgeben werden Außensportanlagen, von der Laufbahn über eine Weitsprunganlage bis zum Allwettersportplatz. Der Bauvertrag hierfür ist bereits unterzeichnet und auch die Unterlagen für den Bauantrag sind fertiggestellt.

Die für den vorderen Teil des Grundstücks geplante Einbettung des Einzelhandels (Aldi-Markt) entspricht zudem der Zielsetzung des gemeindlichen Nahversorgungskonzeptes. Waren des täglichen Bedarfs sollen so möglichst fußläufig erreicht werden können, ohne auf ein Auto angewiesen zu sein. Gerade ältere Bürgerinnen und Bürger tragen ihre Alltagsprobleme hierzu sehr regelmäßig vor. Darüber hinaus soll diese Standortentscheidung auch zur Stabilisierung des kleinteiligen Einzelhandels im Ortszentrum beitragen und dem Ladensterben durch mehr Attraktivität des Umfeldes entgegenwirken.

In Folge der Nutzungsaufgabe hatten sich aus den alten Betonflächen und teilweise auch aus den Mauern der Ruinen heraus Baum- und Strauchstrukturen entwickelt. Auch wenn hier wenig Hochwertiges aufgewachsen ist, haben sich die Planungen ausdrücklich der Entwicklung des Naturraums angenommen. So sieht das Konzept etwa die Pflanzung von gut 120 neuen, sehr wertigen Bäumen im Umfeld vor. Hinzu kommen zahlreiche Hecken und Stauden, begrünte Zäune und Fassaden sowie Nist- und Schlafplätze für die im Planungsprozess genau erfassten Tierarten. Nicht zuletzt werden auch die Beseitigung von Schadstoffen und die neu geordnete Versickerung von Niederschlagswasser der Umwelt zuträglich sein und das betroffene Areal und auch das Umfeld deutlich aufwerten.

Leitartikel April 2024 im Ortsblatt "Das Doppeldorf", Seite 3
Verbindungswege

Eingegangen ist dieser Tage der Förderbescheid für den Ersatzneubau der Heuwegbrücke an der Andreas-Hofer-Straße. Das Land Brandenburg wird dieses, regional durchaus bedeutsame Vorhaben finanziell unterstützen. Die Bauleistungen für die Brücke sind bereits ausgeschrieben und auch für die Sanierung des vorgelagerten Heuwegs konnte ein Auftrag vergeben werden. Somit kann es mit dem Ausbau der Geh- und Radwegeinfrastruktur auch an dieser Stelle in Kürze losgehen. Verbessert wird damit nicht nur die Erreichbarkeit der Schulstandorte Altlandsberg, Fredersdorf und Petershagen, auch als touristische Wanderroute hat diese Verbindung abseits der Hauptverkehrsachsen besondere Relevanz. Dies hatten auch schon Generationen vor uns erkannt, denn das erste Brückenbauwerk entstand dort vor über 120 Jahren.

Quasi als Lückenschluss des Europaradwegs R1 wird in diesem Jahr auch der Ausbau der Bötzseestraße im südlichen Abschnitt beginnen. Die Betrachtung unterschiedlicher Ausbauvarianten ist inzwischen abgeschlossen und die finale Lösung in der Kommunalpolitik abgestimmt. Auch wenn sich der Großteil der Baumaßnahmen eher ins Jahr 2025 verlagern wird, ist ein Ende des desolaten Zustandes der Straße absehbar. Zukünftig sollen Einengungen und abschnittsweise Einbahnstraßen zur Verkehrsberuhigung beitragen. Ein über den gesamten Straßenabschnitt geführter Gehweg bindet dann die ansässigen Pflege- und Therapieeinrichtungen sowie das Bürogebäude mit an. Letzteres soll als private Investition auch einen Aufzug erhalten, womit dann auch die dort praktizierenden Ärzte barrierefrei erreichbar sein werden.

Neu zu planen ist hingegen der letzte Abschnitt der Charlottenstraße im Ortsteil Petershagen, der auf die Mittelstraße trifft. Die alten Überlegungen zur Erschließung aus dem Jahr 2016 erfüllen die aktuellen Anforderungen nicht mehr. So soll in Zukunft ein durchgängiger Gehweg den Schülerverkehr sicher gestalten und so Anreize schaffen, die Schule eher zu Fuß statt mit dem Auto zu erreichen. Wo auf das Auto aber nicht zu verzichten ist, sollen Halte- und Parkflächen für mehr Übersichtlichkeit und Struktur sorgen. Durch wildes Befahren stark in Mitleidenschaft gezogene Grünflächen müssen neu angelegt und im Verkehrsraum geschützt werden. Nach Erarbeitung der Planung soll die Baumaßnahme im nächsten Jahr umgesetzt werden.

Weitgehend abgeschlossen ist inzwischen der Bau der smarten Wegebeleuchtung im freien Abschnitt der Landsberger Straße. Eine bedarfsgerechte Steuerung ähnlich einem Bewegungsmelder, wenn Fußgänger oder Radfahrer den Weg nutzen, soll sowohl Energie sparen als auch dem Naturschutz im offenen Landschaftsraum dienen. Im nächsten Schritt wird nun die Landes-Straßenmeisterei die wassergebundene Wegedecke aufbringen. Damit wäre dann ein Teil des Gesamtausbaus der Landsberger Straße geschafft, der in mehreren Abschnitten bis 2026 erfolgen wird.

Leitartikel März 2024 im Ortsblatt "Das Doppeldorf", Seite 3
Straßenbau - wo führen die Wege hin

Die übermäßig nasse und bisweilen sehr winterliche Wetterlage der vergangenen Wochen hat an vielen Stellen im Ort erhebliche Schäden an Straßen und Wegen hervorgerufen. Wie schwierig inzwischen deren Beseitigung ist, dazu auch mehr in dieser Ausgabe unseres Ortsblatts. Beschwerden zum Straßenzustand werden inzwischen aber auch aus einem anderen Problem heraus an uns herangetragen. Mit zunehmendem Alter wird es für eine wachsende Zahl an Bürgerinnen und Bürgern immer schwerer, ihre täglichen Wege und Besorgungen auf unbefestigten Straßen zu meistern. Oft bleibt im Alter der Gang zu Fuß, nicht selten sogar mit Rollator, die einzige verbleibende Lösung.

Zugleich sind in den vergangenen Jahren nahezu alle Planungen zum Bau von Erschließungsstraßen bei den Anwohnern auf Ablehnung gestoßen. Als Gründe dafür wurden fast ausschließlich die extrem gestiegenen Baukosten angeführt, welche man nicht mehr willens und in der Lage ist, zu tragen. Auch wenn es als Lösung naheliegt, einen höheren Anteil an den Baukosten wird die Gemeinde kaum tragen können. Denn mit der Abschaffung der Ausbaubeiträge für bestehende Straßen und Wege ist der Gemeindehaushalt für diesen Bereich ohnehin in höherem Maße belastet. Ein adäquater Kostenausgleich durch das Land, eigentlich als Urheber der Rechtsänderung verantwortlich, bleibt bisher leider aus. Mit dem gemeindlichen Anspruch, verstärkt auch Geh- und Radwege zu ertüchtigen, stoßen wir damit insgesamt an Grenzen.

Für die Betroffenen und den berechtigten Anspruch an eine ordentliche und zweckmäßige Verkehrsinfrastruktur kein besonders positiver Ausblick. Daran kann auch die zuletzt vorgenommene Priorisierung von Baumaßnahmen durch die Gemeindepolitik wenig ändern. Gerade in Randlagen des Ortes oder für Straßen mit sehr geringer Verkehrsbelastung könnte aber der vor Jahren praktizierte „provisorische Ausbau“ einer Mischverkehrsfläche die Lösung sein. Denn die Erkenntnis ist, die Provisorien halten unter bestimmten Voraussetzungen länger als damals gedacht. Mögliche Kriterien dafür sollten in der nächsten Legislatur der Gemeindevertretung beraten werden. Auch wenn eine Erweiterung unserer Straßenkonzepte zu keiner kostenfreien Erschließung führen wird, so könnte doch an der einen oder anderen Stelle eine finanziell akzeptable Lösung gefunden werden.

Leitartikel Januar 2024 im Ortsblatt "Das Doppeldorf", Seite 3:
Haushaltsbeschluss stellt wichtige Weichen

Nur drei Tage vor Weihnachten war es der Gemeindevertretung gelungen, mit deutlicher Mehrheit den Beschluss zum Haushalt 2024 zu fassen. Diese verantwortungsvolle Entscheidung lässt uns als Gemeinde schon im Januar handlungsfähig werden und stellt zugleich die Weichen zur Erfüllung kommunaler Aufgaben und für wichtige Investitionen zum Erhalt und Ausbau unserer Infrastruktur. Ob Straßen oder Wege, der Ausbau von Sportstätten, die Schaffung oder Sanierung von Treffpunkten und Begegnungsstätten im Ort, die Anpassung unseres Fuhrparks beim Bauhof und der Feuerwehr oder etwa die Digitalisierung kommunaler Dienste und Einrichtungen, die Kosten hierfür werden sich in den nächsten Jahren zu Millionenbeträgen summieren. Damit soll unser Ort aber nicht nur Stück für Stück besser werden. Gerade in schwierigen Zeiten verstehen wir kommunale Investitionen auch als konjunkturelle Stütze und treibenden Motor regionaler Wirtschaftskreisläufe.

Dennoch darf die hohe Geschlossenheit in der Kommunalpolitik nicht über die wachsenden Unsicherheiten und die damit zunehmend schwerer zu kalkulierenden Einnahmen der Kommune hinwegtäuschen. So manche Kennziffer und Prognose lässt eher Bauchschmerzen und Sorgenfalten aufkommen. Dies zwingt uns in der Konsequenz, bei den Ausgaben auf Sicht zu fahren. Bereits klar erkennbar ist, die Bäume wachsen nicht mehr in den Himmel und wir werden folglich vieles strategisch neu denken müssen. Gerade Infrastruktur muss zukünftig multifunktionaler und im Betrieb effizienter ausgerichtet werden. Nicht für jeden individuellen Bedarf wird es zukünftig eine Einzellösung geben können. Bezahlbar bleibt, was möglichst vielen im Ort nutzt. Das setzt voraus, wieder dichter zusammenzurücken, die Bedürfnisse und Interessen des Anderen zu verstehen und zu akzeptieren.

Wenn Flexibilität und gesellschaftliches Miteinander die richtigen Rezepte für eine weiterhin positive Entwicklung sind, dann wirkt diese auch gegen die Sorgen eines wirtschaftlichen Einbruchs und ausufernder Kostenlawinen. Schauen wir in diesem Sinne gemeinsam positiv auf das neue Jahr und packen wir die vor uns liegenden Herausforderungen an. Persönlich wünsche ich Ihnen alles erdenklich Gute, Gesundheit, Glück, Erfolg und Schaffenskraft.
Ihr Bürgermeister, Marco Rutter

Leitartikel Oktober 2023 im Ortsblatt "Das Doppeldorf", Seite 3:
Herbstzeit ist Baumpflegezeit
Früher Nebel und erste Verfärbungen der Blätter kündigen es an, so langsam wird es Herbst. Wenn Sonnenlicht die bunten Farben in Szene setzt, dann haben Spaziergänge durch unsere Straßen und Wälder einen besonderen Reiz. Damit dies auch in den nächsten Jahren so bleibt und wir auch zukünftig von frischer Luft, Schattenwurf und Verdunstungskühle profitieren können, braucht unser Baumbestand permanente Pflege und manchmal auch eine sachgerecht angepasste Verjüngung. Keine leichte Aufgabe, denn gut 13.000 Bäume säumen allein unsere kommunalen Straßen und Wege. Zudem setzen Trockenphasen wie auch Krankheits- und Schädlingsbefall so manchem Baum erheblich zu. Nicht nur altersbedingte Verluste und Stürme haben so Baumlücken entstehen lassen, die es nun wieder zu schließen gilt. Hierfür wurden seit dem Frühjahr systematisch Pflanzstandorte erfasst und hinsichtlich ihrer Platz- und Bodenverhältnisse bewertet. Nach der Auswahl passender und möglichst widerstandsfähiger Baumarten konnte inzwischen das erste Paket des bisher in seinem Umfang für unseren Ort einmaligen Baumpflanzprogramms beauftragt werden. Noch in diesem Jahr soll die Pflanzung von 250! neuen Bäumen für Petershagen/Eggersdorf beginnen. Bereits im nächsten Jahr wird das Programm mit einem zweiten Paket dieser Größe fortgesetzt werden. Bürger unserer Gemeinde aber auch Gäste und Durchreisende können sich somit bald an verschiedenen Eichen- und Lindenarten erfreuen. Aber auch Sorten wie der Baumhasel oder die Felsenbirne werden zukünftig das Ortsbild prägen.
Mit beauftragt wurde auch die Aufwertung der Pflanzstellen mit speziellen Pflanzsubstraten wie auch die Entwicklungspflege der neuen Bäume in den ersten fünf Jahren. Von dieser Qualität der Pflege sollen aber nicht nur unsere Jungbäume profitieren. Aus diesem Grund haben wir in diesem Jahr große Mengen an hochwertigem Baumdünger beschafft, um so auch dem Baumbestand optimale Bedingungen fürs Wachstum zu geben. Das gezielte Ausbringen des "Baumfutters" hat unser Bauhof übernommen und führt diese Arbeiten zusätzlich zu den ohnehin kontinuierlichen Baumpflegearbeiten und Kronenschnitten aus. Zugleich belegen unsere fortlaufenden gemeindlichen Baumkontrollen aber auch, dass die Schäden an den Bäumen wie auch der Befall mit Krankheiten und Schädlingen deutlich zugenommen haben. Oft hilft nur rasches Reagieren, um die Ausbreitung solcher Entwicklungen wirksam zu unterbinden. Um hierfür die technischen und personellen Möglichkeiten unseres Bauhofs deutlich zu erweitern, konnte nun zusätzlich für die nächsten vier Jahre ein qualifiziertes Baumpflegeunternehmen vertraglich gebunden.
All dies sind natürlich sehr arbeits- und kostenintensive Maßnahmen, jedoch ein für die Entwicklung und den Erhalt eines gesunden und ansprechenden Baumbestandes sehr wertvolles Engagement der Gemeinde. Gern sind wir hier als Gemeinde auch Vorbild. Ich wünsche mir, dass sich möglichst viele Anwohner dem anschließen und so auch privater Bestand an Bäumen und Sträuchern in den nächsten Wochen Pflege und Aufwertung erhält.

Leitartikel September 2023 im Ortsblatt "Das Doppeldorf", Seite 3:
Straßen und Wege - wo und wie geht es weiter?
Derzeit schreitet der Ausbau der Rückertstraße voran. Gut hervor treten bereits die Konturen der neuen Fahrbahn und auch der 2,5m breite Geh- und Radweg ist teilweise schon zu erkennen. Bewegung war zudem auch in der Landsberger Straße festzustellen. Hier wurde mit der Instandsetzung des Weges entlang der freien Feldfläche begonnen. Nach Vorarbeiten des Bauhofs hat nun die Straßenmeisterei die Arbeiten an der Landesstraße eingeordnet. Kommunal werden wir in diesem Bereich auch die Wegebeleuchtung modernisieren, wofür bereits die Planungen laufen und der Auftrag noch in diesem Jahr vergeben werden soll. Erstmals wird aus Gründen des Naturschutzes dort eine über Bewegungsmelder gesteuerte Beleuchtung zum Einsatz kommen. Der zweite Bauabschnitt dieses wichtigen Verbindungsweges wird im nächsten Jahr aus Richtung Bruchmühle kommend und mit Anbindung an die Uhlandstraße realisiert werden. Ausgebaut und räumlich neu geordnet wird dann auch die dortige Bushaltestelle, deren Bedeutung mit der Aufnahme des Betriebs der beiden Oberschulen in Fredersdorf und Altlandsberg zunehmen wird. Der dritte Bauabschnitt soll dann im Zeitraum 2025/26 in der Ortslage Eggersdorf bis zur Wilhelmstraße folgen.
Und auch für den geplanten Kreisverkehr an der Wilhelmstraße sind die nächsten Schritte eingeleitet. In Abstimmung mit dem Landesbetrieb, da dies keine kommunale Straße ist, haben wir die nächsten Planungsphasen beauftragt. Aktuell zeichnet sich ab, dass im Zuge der Bauleitplanung auch das Problem der Führung der Landesstraße um den Dorfanger Eggersdorf herum neu geregelt werden kann. Die Führung des Geh- und Radweges, einschließlich einer Querungshilfe auf Höhe des Rehwinkels, ist inzwischen als prioritäres Projekt in ein Entwicklungskonzept des Landes aufgenommen worden. Auch wenn die genannten Abschnitte noch viel Zeit und Arbeit beanspruchen werden, deren Realisierung würde ein schlüssiges Wegekonzept von der Rückertstraße bis zum Bahnhof Strausberg ermöglichen.
Im August ging es nun endlich auch mit dem dringenden Ausbau der Bahnhofstraße im Ortsteil Petershagen los. Der Zustand der Fahrbahn aber auch die schlechten Verhältnisse auf dem dortigen Gehweg sind schon lange ein Ärgernis. Auch hier soll ein gemeinsames Projekt von Land und Kommune nun Abhilfe schaffen. Etwas breiter und damit auch normgerecht soll der zukünftige Gehweg werden, samt moderner und effizienter Wegebeleuchtung. Leider ist es nicht gelungen die notwendige Breite für einen Geh- und Radweg vorzusehen, da hier die naturschutzrechtlichen Belange des geschützten Biotops vor dem Mühlenfließ dem im Wege standen. Dennoch wird der Kompromiss eine deutliche Verbesserung darstellen.
Umso wichtiger ist für uns als Gemeinde die Instandsetzung des Heuweges samt der Heuwegbrücke über das Mühlenfließ. Eine Verbindung, die schon seit mehr als 100 Jahren den sicheren Fuß- und Radverkehr zwischen Petershagen, Bruchmühle und Fredersdorf ermöglicht. Aber deutlich in die Jahre gekommen, muss nun der bauliche Zustand verbessert und eine neue Brücke errichtet werden. Grundsätzlich ist auch zu diesem Vorhaben die Abstimmung mit dem Land zu möglichen Fördermitteln weit gediegen. Leider stellt sich der örtliche NABU vehement mit Drohgebärden gegen dieses Vorhaben. Über die vorgebrachten Argumente wird daher die Gemeindevertretung abwägen müssen.

Ihr Bürgermeister Marco Rutter

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