Polizeidienstelle Petershagen/Eggersdorf

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Gefüllten Rucksack zurückgelassen

In einem Verbrauchermarkt in der Lessingstraße ließ ein vermeintlicher Dieb seinen mit Alkoholika gefüllten Rucksack zurück, nachdem er am Montagvormittag,19.04.21, von Mitarbeitern des Marktes ertappt worden war. Der Besitzer des Rucksacks konnte aus dem Markt verschwinden. Die Polizei schaute im Rucksack nach und fand außer den Alkoholflaschen Utensilien für den Drogenkonsum mit entsprechenden Anhaftungen. Die Polizei stellte den Rucksack sicher. Der Alkohol verblieb im Verbrauchermarkt.

Nun ermittelt die Kriminalpolizei zum Diebstahlsversuch und zum Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz.

In Giebelseehalle eingebrochen

Wie der Polizei am 31.03.2021 angezeigt wurde, sind Einbrecher in die Giebelseehalle in der Elbestraße gelangt. Aus mehreren Rollcontainern wurden dann diverse Tisch- und Handmikrophone gestohlen. Auch ein Verstärker samt Kabel verschwand mit den Tätern, die einen hohen Sachschaden hinterließen. Kriminaltechniker konnten umfangreiches Spurenmaterial sichern. Jetzt ermitteln Kriminalisten der Inspektion Märkisch-Oderland um wen es sich bei den Eindringlingen gehandelt haben könnte.

Polizeiliche Kriminalstatistik 2020

Gesamtzahl der Straftaten gesunken bei gleichzeitig gestiegener Aufklärungsquote

Frankfurt (Oder) - Im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Ost wurden im Jahr 2020 insgesamt 48.077 Straftaten registriert. Die Fallzahlen sanken demnach gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 472 Taten. Da hatte die Gesamtzahl noch bei 48.549 gelegen.

Die Aufklärungsquote beträgt für das Jahr 2020 59,1 Prozent (2019: 57,8%).

Kriminalitätshäufigkeitszahl etwas über Landesdurchschnitt – Tatverdächtige unter 21 Jahren wurden weniger

Mit 6.528 Straftaten je 100.000 Einwohner ist die Kriminalitätshäufigkeitszahl der Direktion Ost im Jahr 2020 etwas höher als der Durchschnitt des Landes Brandenburg mit 6.461 Straftaten je 100.000 Einwohner.

Im Jahr 2020 sind innerhalb der Direktion Ost insgesamt 20.572Tatverdächtige ermittelt worden (2019: 20.299). Personen nichtdeutscher Herkunft waren daran mit 28,7 Prozent = 5.911 Tatverdächtige beteiligt. Damit stieg nicht nur die absolute Zahl des Anteils nichtdeutscher Tatverdächtiger, prozentual ist ebenfalls eine, wenn auch geringe, Erhöhung gegenüber dem Vorjahr auszumachen (2019: 28,6 Prozent oder 5.805 Tatverdächtige).   

19,9 Prozent der ermittelten Tatverdächtigen gehörten der Altersgruppe der unter 21-Jährigen an. Zum Vergleich dazu hier der Jahreswert von 2019: da waren es noch 21,0 Prozent gewesen. In absoluten Zahlen bedeutet dies einen Rückgang von 4.256 auf 4.084 Tatverdächtige unter 21 Jahren. Schaut man auf die genaue Altersstruktur, bilden die Jugendlichen (14 bis 18 Jahre) mit 1.612 Tatverdächtigen weiterhin die größte Gruppierung. Doch sank deren Anzahl wie schon im Jahr zuvor noch einmal. 2019 hatte deren Anteil nämlich noch bei 1.725 Tatverdächtigen gelegen und war damit bereits um 139 Tatverdächtige gegenüber 2018 gesunken. Die Heranwachsenden (18 bis unter 21) folgen mit einer Gesamtzahl von 1.497 Tatverdächtigen. 2019 hatte diese Altersgruppe einen Anteil von 1.523 und im Jahr 2018  sogar 1.579 Tatverdächtigen ausgemacht. Bei den tatverdächtigen Kindern (unter 14 Jahre) verzeichnet die Statistik ebenfalls eine Abnahme der Tatverdächtigen auf nun 975. Dies korrespondiert mit den Zahlen der Jahre 2019 zu 2018, wo ebenfalls eine Abnahme auf 1.008 von vormals 1.013 registriert worden war.

Rückgang bei den Diebstahlsdelikten

Weiterhin gilt, dass -Diebstahlsdelikte-, diesmal mit einem Anteil von 30,9 Prozent am Gesamtaufkommen der Straftaten, als treibende Kraft hinter der Kriminalitätslage in der Direktion Ost anzusehen sind. Dies entspricht einer Zahl von 14.880 registrierten Fällen. Gegenüber 2019 sank die Zahl jedoch um 700 Taten (2019: 15.580 oder 32,1 Prozent am Gesamtaufkommen). Die Aufklärungsquote in diesem Segment stieg gegenüber dem Vorjahr um 2,3 Prozent an und liegt im Vergleich zum Vorjahreswert von 28,0 Prozent bei nunmehr 30,3 Prozent.

Bei Autodiebstählen wurden trotz gesunkener Fallzahlen mehr Täter gestellt

Im Jahr 2020 verzeichnete die Polizeiliche Kriminalstatistik 548 Fälle von

-Kraftfahrzeugdiebstahl- (2019: 624). Damit bilanziert die Direktion Ost erneut einen Rückgang in diesem Phänomenbereich. Den Trend spiegeln die Zahlen der Inspektionen jedoch nicht ganz wider. Während die Fälle in Märkisch-Oderland undOder-Spree/Frankfurt (Oder) doch erheblich sanken (von 165 auf 134 bzw. 314 auf 228), verzeichnete die Polizei in der Uckermark und im Barnim Zuwächse von 61 auf nunmehr 74 sowie von 84 auf 112.

Die Polizeidirektion Ost hält den Kontrolldruck weiterhin permanent hoch. So konnten 2020 in diesem Phänomenbereich insgesamt 127 Tatverdächtige (im Vergleich zu 107 im Jahr davor) ermittelt werden. Trotz weniger Diebstahlsfälle sind also mehr Täter gestellt worden. Der Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger stieg von 43,8 Prozent im Jahr 2019 auf 48,0 Prozent im jetzigen Berichtszeitraum.

 Die Fallzahlen -Diebstähle an- bzw. aus Kraftfahrzeugen- sind analog der vorherigen Jahre auch 2020 rückläufig. Waren es 2019 insgesamt 1.964 und im Jahr 2018 gar 2.169 Delikte gewesen, wurden nun 1.851 Fälle registriert.

In allen Inspektionen verzeichnet die Direktion Ost in diesem Segment einen Rückgang.

Hatte die Direktion Ost bei -Fahrraddiebstählen- 2019 noch eine Steigerung zum vorherigen Jahr bilanziert, sind die Zahlen nun doch deutlich zurückgegangen. In allen Inspektionen wurden weniger Fälle registriert. Für die Direktion stehen für das Jahr 2020 insgesamt 2.454 Taten in der Statistik. Im Jahr zuvor waren es 2.781 gewesen.

Gesamtzahl der Wohnungseinbruchsdiebstähle und Einbrüche in Bungalows und Gartengrundstücke

Nach einem erheblichen Rückgang der Gesamtzahlen der

-Wohnungseinbruchsdiebstähle- im letzten Berichtszeitraum, ist nunmehr ein geringer Anstieg auszumachen. Mit 663 registrierten Fällen liegt die Bilanz leicht über der Zahl des Jahres 2019 mit 639 Taten. Zieht man jedoch die Entwicklung der vorangegangenen Jahre mit in die Betrachtung hinein, wird deutlich, von welcher Größenordnung auszugehen war.

2018 waren es noch 724 Wohnungseinbrüche gewesen. 2017 standen wir bei 997 und 2016 sogar bei einer Zahl von 1.087.  

Von der Gesamtzahl blieben 298 Fälle im Versuch stecken (44,9Prozent). Im Jahr 2019 lag der Anteil der Versuche am Gesamtaufkommen noch bei 44,6 Prozent.

Die Aufklärungsquote liegt nun bei 20,8 Prozent. Dies ist eine doch recht deutliche Steigerung zum Jahr 2019, wo noch 17,2 Prozent der Taten geklärt wurden.

-Bungalows und Gartengrundstücke- wurden 2020 in insgesamt 686 Fällen zu Zielobjekten von Dieben. Somit verzeichnete die Direktion Ost einen leichten Zuwachs gegenüber dem Vorjahr, wo es noch 670 Fälle waren. Doch sollte man auch hier die Zahlen der Vergangenheit im Auge haben. So registrierten wir auf dem Gebiet der Direktion Ost im Jahr 2018 immerhin noch 949 derartige Vorfälle.

Weiterhin bleibt die Bekämpfung des Deliktsfeldes -Einbruchsdiebstähle in/ aus Firmen und Baustellen- ein Schwerpunkt polizeilicher Arbeit in der Direktion Ost. Der Berichtszeitraum für 2019 machte im Gesamtbereich der Direktion noch sinkenden Fallzahlen aus, wenn dies auch nicht jede Inspektion betraf. Für 2020 verzeichnet die Polizeiliche Kriminalstatistik hingegen einen leichten Zuwachs der Gesamtzahlen von 833 auf nunmehr 842.

Die Aufklärungsquote lag mit 17,0 Prozent noch über dem Mittel der vorangegangenen beiden Berichtsjahre (2019 bei 18,2 Prozent/ 2018: 14,4 Prozent). 

Betrugsdelikte – Anteil zwar rückläufig, aber für jeden einzelnen Betroffenen eine ganz böse Erfahrung

Vorab sei klargestellt, dass es sich hier um alle Betrugsarten handelt und nicht nur um die immer wieder in der Öffentlichkeit diskutierten Tathandlungen des sog. „Enkeltricks“ oder des „falschen Polizisten“. So finden beispielsweise auch der Waren-/Kreditbetrug, die Computerbetrügereien und der Tankbetrug Einzug in diese Statistik.

Im Jahr 2019 wurden 4.483 Betrugsfälle angezeigt (2019 waren es noch 5.070 Taten). Dies ergibt einen Anteil von 9,3 Prozent an der Gesamtkriminalität (2019: 10,4 Prozent).

Aufklärungsquote bei Gewaltdelikten gestiegen 

Das Geschehen im Phänomenbereich -Gewaltkriminalität- hat sich im jetzigen Berichtszeitraum leicht erhöht. Waren im Jahr 2019 noch 1.467 Delikte registriert worden, sind es im vergangenen Jahr 1.495 gewesen. Die Aufklärungsquote blieb mit 84,5 Prozent direktionsweit hoch und übertraf damit sogar noch den bereits hohen Wert von 2019, der bei 83,1 Prozent gelegen hatte.

Bei -Körperverletzungsdelikten- ist gegenüber dem Vorjahr ein Anstieg zu verzeichnen. Wurden im Jahr 2019 noch 4.318 Taten registriert, waren es nun 4.405. Die Aufklärungsquote blieb direktionsweit hoch und erreichte mit 91,7 Prozent noch einmal eine Steigerung zu dem schon starken Wert von 2019, der bei 90,3 Prozent gelegen hatte. Der Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger sank auf einen Wert von 18,1 Prozent (2019: 18,3 Prozent bzw. 2018: 18,8 Prozent).

Natürlich soll an dieser Stelle auch ein Blick auf die Entwicklung der Zahlen hinsichtlich -häuslicher Gewalt- gerichtet werden. Grundsätzlich sei erst einmal darauf hingewiesen, dass -häusliche Gewalt- kein eigener Tatbestand im Sinne des Strafgesetzbuches ist. Der Begriff kann vielmehr unterschiedliche Gruppen von Delikten umfassen, zu denen insbesondere die nachfolgenden Tatbestände zu rechnen wären:

Körperverletzung, Bedrohung, Beleidigung, Nötigung, sexuelle Nötigung, Vergewaltigung, Freiheitsberaubung, Sachbeschädigung, Misshandlung Schutzbefohlener.

Die Fallzahlen unter dem Stichwort -häusliche Gewalt- stiegen von 981 im Jahr 2019 auf nunmehr 1.537 an.

Bei insgesamt 1.315 Tatverdächtigen (2019: 860) betrug der männliche Anteil 1.012 Tatverdächtige (2019: 664). 303 Tatverdächtige (2019: 196) waren weiblichen Geschlechts. Somit ist der weitaus überwiegende Teil (76,96 Prozent) der Taten von Männern begangen worden (2019: 77,21 Prozent). Körperverletzungen machten mit einer Zahl von 1.141 (2019: 746) den Treiber bei dieser Entwicklung aus.

Altersmäßig gliedern sich die Tatverdächtigen wie folgt auf: Erwachsene machten 2020 mit 1.199 Tatverdächtigen (2019: 782) den größten Anteil aus. Dem stehen 58 Heranwachsende (2019: 41) sowie 51 Jugendliche (2019: 35) und sieben Kinder (2019: 2) gegenüber.

Bei den Opfern häuslicher Gewalt ist der Frauenanteil wie im vorangegangenen Berichtszeitraum exorbitant höher als jener der Männer. 1.106 weiblichen steht eine Zahl von 422 männlichen Geschädigten gegenüber. 2019 waren es 720 Frauen und 262 Männer gewesen, die Opfer häuslicher Gewalt wurden.

In Fällen häuslicher Gewalt werden durch die einschreitenden Beamten die Täter i. d. R. der Wohnung verwiesen und Strafanzeigen von Amts wegen aufgenommen, wenn dies nicht ohnehin durch die Geschädigten gewünscht ist. Ihnen wird in solchen Situationen regelmäßig ein Merkblatt mit Handlungsempfehlungen und Kontakten zu Opferschutzorganisationen oder Beratungsstellen augehändigt. Zudem sind auf dem Merkblatt Internetadressen benannt, auf denen die Geschädigten ergänzende Informationen erlangen können (bspw. www.polizei-beratung.de“)

Insofern werden die Präventionsangebote oder in dem Fall besser Informations- und Hilfsangebote anlassbezogen direkt an die Geschädigten übermittelt.

Darüber hinaus gibt es in den Polizeiinspektionen Opferschutzbeauftragte, welche beratend unterstützen können.

Die Zahl der Körperverletzungsdelikte unter Beteiligung von Zuwanderern blieb im Vergleich zu 2019 (damals 369) im jetzigen Berichtszeitraum mit 366 Fällen in etwa gleich.

Gewalt gegen Polizeibeamte

Während 2019 in der Direktion Ost noch geringfügig weniger Fälle von

-Gewalt gegen Polizeibeamte- erfasst wurden als im Jahr zuvor, stieg die absolute Zahl nun deutlich an. Waren es 2019 insgesamt 268derartige Taten gewesen, wurden 2020 bereits 413 Vorkommnisse registriert. Dabei ging es vor allem um Körperverletzungs- und Widerstandsdelikte.

Auf Grundlage des „Gesetzes zur Änderung des Strafgesetzbuches - Stärkung des Schutzes von Vollstreckungsbeamten und Rettungskräften vom 23.05.2017" wurde der Straftatenkatalog zum 01.01.2018 angepasst. Mit diesen Anpassungen war die getrennte Ausweisung der Anzahl der Fälle der Straftatbestände Widerstand (§§ 113, 115 StGB) und tätlicher Angriff (§§ 114, 115 StGB) gewährleistet.

Widerstandshandlungen flossen mit einer Zahl von 188 in die Statistik ein. In 86 Fällen kam es zu tätlichen Angriffen (ohne vorherige Interaktion) auf Polizeibeamte. Und 55 dieser Angriffe geschahen unter dem Einfluss von Alkohol. Wie überhaupt konstatiert werden muss, dass die enthemmende Wirkung von Alkohol im Vorfeld der Tatbegehung eine der bedeutendsten Ursachen für die Anwendung von Gewalt gegen Polizeibeamte darstellt. Bei den Widerstandshandlungen beispielsweise standen ebenfalls in einem Großteil der Fälle (99 von 188) die Delinquenten unter Alkoholeinfluss.

Fallzahlen und Aufklärungsquote bei Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung gestiegen

Der Phänomenbereich -Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung-

umfasst alle versuchten und vollendeten Straftaten gemäß 13. Abschnitt des Strafgesetzbuches (StGB), darunter u.a. sexuelle Nötigung, Vergewaltigung und sexueller Missbrauch von Kindern. So ist die Direktion Ost an dem landesweiten Aufkommen der Verbreitung, des Erwerbs, des Besitzes und der Herstellung kinderpornographischer Schriften mit 100 derartigen Deliktsfällen beteiligt. 

Die Aufklärungsquote im Deliktsfeld -Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung- konnte mit 90,7 Prozent gegenüber den beiden Vorjahren gesteigert werden (2019: 90,2 Prozent und 2018: 88,3 Prozent) und liegt weiterhin über dem Landesdurchschnitt, der diesmal bei 87,6 Prozent lag. Die Zahl der Straftaten ist direktionsweit von 570 im Jahr 2019 auf nunmehr 670 gestiegen. Nach einer umfangreichen öffentlichen Debatte in diesem Rechtsfeld, nach veränderter Sexualgesetzgebung und neuen Erfassungsmodalitäten seit 2018 zeigt sich, dass die Geschädigten weiterhin vermehrt den Weg zur Polizei suchen, um Strafanzeige zu erstatten.

Der Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger stieg nun wieder auf einen Wert von 15,2 Prozent, nachdem dieser Anteil im Jahr zuvor noch 14,4 Prozent (2018 - 19,1 Prozent) betragen hatte.

Steigende Fallzahlen im Bereich Rauschgiftkriminalität  – Aufklärungsquote weiterhin auf hohem Niveau

Steigende Tendenz verzeichnete die Polizei beim Straftatenaufkommen im Deliktfeld -Rauschgiftkriminalität-. Die Zahlen sind in den vergangenen drei Jahren bereits stetig angestiegen und liegen nun bei 3.107 Fällen. Im Vorjahr waren noch 2.924 derartige Delikte registriert worden. Die Aufklärungsquote ist 2020 gegenüber dem Vorjahr zwar leicht gesunken, liegt aber mit 92,4 Prozent immer noch auf hohem Niveau (2019: 93,4 Prozent). Bei den Delikten der Rauschgiftkriminalität handelt es sich um sogenannte „Kontrolldelikte“. Das bedeutet, je höher der behördliche Überprüfungsdruck ist, desto mehr Straftaten werden bekannt.

Weitere Angaben zur Kriminalitäts-Statistik 2020
Anlage zur Kriminalitäts-Statistik 2020

 

Polizei musste einschreiten gegen Randalierer

Am 09.03.2021, gegen 19:00 Uhr, wurden Polizisten in die Hermannstraße gerufen. Dort hatte ein Mann in einem Einkaufsmarkt randaliert und Werbeaufsteller sowie eine Blumenauslage umgeworfen. Außerdem beleidigte er die Angestellten des Marktes mit drastischen Worten. Bei Eintreffen einer umgehend alarmierten Funkwagenbesatzung griff der Mann, welcher sich offensichtlich in einer psychischen Ausnahmesituation befand, plötzlich die Beamten an und drohte ihnen mit dem Tode. Der 37-Jährige fand sich daraufhin in Handfesseln am Boden wieder. Ein Notarzt ordnete schließlich die Einweisung des Herrn in ein Krankenhaus an, wo ihm nun ärztliche Hilfe zuteilwerden kann.

Diebstahl aus Kleintransporter, Petershagen, Tasdorfer Straße 20

Unbekannte Täter gelangten am Wochenende (20./21.02.) durch Aufstechen des Schlosses der Schiebtür in einen Kleintransporter VW T4 und entwendeten nach einem ersten Überblick seitens des Geschädigten eine Säbelsäge und einen Akkuschrauber. Der Sachschaden wurde mit 750 Euro angegeben.

Sanierungsobjekt von Dieben heimgesucht

Am 17.02.2021 wurde der Polizei ein Einbruchsdiebstahl angezeigt. Die Täter waren in ein Einfamilienhaus in der Elbestraße eingedrungen, in welchem derzeit Sanierungsarbeiten stattfinden. Nach ersten Erkenntnissen hatten es die Eindringlinge auf Baumaterialien abgesehen. Sie stahlen den Regler einer Bewässerungsanlage und verschwanden damit vom Ort des Geschehens. Kriminaltechniker konnten diverse Spuren sichern, die nun ausgewertet werden.

Zusammengestoßen

In der Landsberger Straße in Höhe Wilhelmstraße stießen am Dienstagmorgen, 16.02.21, ein Mercedes Vito und ein PKW Seat zusammen. Die Fahrer blieben unverletzt. Trotz eines Sachschadens von insgesamt rund 4.000 Euro blieben die Fahrzeuge betriebstüchtig.

Erwischt worden

Zivilkräfte der Bundespolizei ertappten am frühen Morgen des 14.01.2021 drei junge Männer beim Bekleben und Besprühen mehrerer Gebäude rund um den Bahnhof. Die Herren im Alter von 14, 16 und 20 Jahren hatten mit schwarzer Sprühfarbe Parolen der rechten Szene aufgebracht und auch die Aufkleber erwiesen sich von derselben politischen Ausrichtung. Sie mussten die Farbdosen sowie die noch vorhandenen Aufkleber herausgeben und erhielten eine Anzeige wegen Sachbeschädigung und Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Die Jugendlichen wurden anschließend ihren Erziehungsberechtigten übergeben. 

Polizei sucht Zeugen zur Unfallflucht

Am 21. Januar, gegen 17:50 Uhr, kam es an der Kreuzung Eggersdorfer-/Elbestraße zu einem Zusammenstoß zwischen einem dunklen Kleinwagen und einer Fahrradfahrerin. Beim Rechtsabbiegen in die Eggersdorfer Straße hatte der Fahrer/die Fahrerin des Kleinwagens die Radfahrerin übersehen, die sich bei dem Sturz verletzte. Mehrere Fahrzeugführer passierten die Unfallstelle. Diese sollten sich als Zeugen bei der Polizei melden, wenn sie das Unfallgeschehen gesehen haben.

Wer kann nähere Angaben zum Fluchtfahrzeug, dem dunklen Kleinwagen tätigen? Wer hat den Fahrer/die Fahrerin gesehen und kann diese/n beschreiben?

Hinweise nimmt die Polizei in Strausberg, Tel. 03341/3300 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

 

In Gewahrsam genommen

Am Abend des 21.01.2021 wurden Polizisten in die Alexander-Giertz-Straße gerufen. Dort hatte ein 47 Jahre alter Mann Anwohner lauthals beschimpft und mit einem Messer bedroht. Die Polizisten nahmen sich des sichtlich Alkoholisierten an und stellten fest, dass dieser einen Atemalkoholwert von 2,47 Promille aufweisen konnte. Er hatte bei Anblick der Uniformierten das Messer umgehend von sich geworfen. Die weiteren Stunden verbrachte der Delinquent im polizeilichen Gewahrsam, wo er seinen Rausch ausschlafen konnte. Da der Mann jedoch Widerstand bei seiner Verbringung in die Gewahrsamsräume leistete, kommen zu der Anzeige wegen Bedrohung und Beleidigung nun auch noch Ermittlungen wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte hinzu.

Autos gestohlen

In der Nacht zum 20.01.2021 verschwand von seinem Abstellplatz im Werner-Klemke-Weg ein silberfarbener VW T6 im Wert von rund 35.000 Euro. Im selben Zeitraum stahlen noch Unbekannte aus der Rathausstraße ebenfalls einen VW T6. Dessen Zeitwert wird mit rund 42.000 Euro angegeben. Nach beiden Fahrzeugen wird nun gefahndet.

Leblos aufgefunden

Am Abend des 14.01.2021 wurde der Polizei ein 81-jährigen Mann als vermisst gemeldet, nachdem dieser im Tagesverlauf zu einem Besuch bei Angehörigen in Petershagen aufgebrochen war und dort nicht ankam. Bei den intensiven Suchmaßnahmen sind auch Hunde einer Rettungshundestaffel und ein Polizeihubschrauber zum Einsatz gebracht worden. Am Abend des 15.01.2021 meldete dann die Besatzung des Hubschraubers, dass sie zwischen Eggersdorf und dem Tasdorfer Kreisel eine Person ausgemacht hätten. Polizisten fanden rund sieben Meter neben der Fahrbahn der L303 einen leblosen Mann. Bei ihm handelte es sich letztlich tatsächlich um den so intensiv Gesuchten. Ein Notarzt konnte jedoch nur noch dessen Tod feststellen. Kriminalisten der Inspektion Märkisch-Oderland haben ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet und prüfen nun die Umstände seines Ablebens.  

Drogen gefunden

Am frühen Morgen des 13.01.2021 wurden Polizisten in der Ernst-Thälmann-Straße auf zwei Jugendliche aufmerksam. Ihrer Eingebung folgend, sprachen sie die Herren an und besahen sie sich anschließend einmal etwas näher. Beide hatten Betäubungsmittel bei sich, die sie herausgeben mussten. Da die 16- bzw. 17-Jährigen darüber hinaus äußerten, gerade von einem geselligen Abend mit anderen Jugendlichen zu kommen, wird sich das zuständige Gesundheitsamt nun mit der Sache befassen. Dort ist zu prüfen, ob tatsächlich ein Verstoß gegen die Eindämmungsverordnung vorliegt.

 

Polizeibeamte wurden bedroht

Zeugen informierten am Dienstagmittag, 22.12.2020, die Polizei über eine Person, die in einem Discounter in der Lessingstraße im Ortsteil Petershagen mehrere Kunden belästigte. Anschließend verließ er den Markt und lief in Richtung Bahnhof. Dort konnte er von den Polizeibeamten angetroffen und angesprochen werden. Während der Kontaktaufnahme verhielt sich der Mann aggressiv und ungehalten den Beamten gegenüber.

Die Polizisten forderten ihn auf, eine Flasche, die der Mann in der Hand hielt, abzustellen. Daraufhin bedrohte er die Beamten mit dieser Flasche, die er in der nun erhobenen Hand hielt und ging auf sie zu. Um den Angriff abzuwehren, haben die Polizisten Pfefferspray eingesetzt. Sie brachten den bis dahin Unbekannten zur Polizeiinspektion, wo seine Identität geklärt werden konnte.  Demnach handelte es sich um einen 48-jährigen Berliner. Nachdem eine Anzeige wegen Widerstandes gegen und tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte aufgenommen wurde, konnte er die Polizeiinspektion verlassen.

E-Bikes gestohlen

Wie der Polizei am 21.12.2020 angezeigt wurde, haben noch Unbekannte aus einem Schuppen in der Poststraße im Ortsteil Petershagen zwei E-Bikes gestohlen. Die Täter hatten sich zuvor gewaltsam Zutritt zu dem Schuppen verschafft und waren anschließend mit dem Diebesgut erst einmal unerkannt entkommen. Jetzt ermitteln Kriminalisten der Inspektion Märkisch-Oderland in der Sache.

Raub

In der Nacht vom 04. zum 05.12.2020 wurden in Petershagen zwei Fußballfans aus einer Gruppe heraus mit Fäusten traktiert und ihres Schales beraubt. Die maskierten Täter flüchteten zunächst, wobei durch die hinzugerufenen Polizeibeamten im Nahbereich zwei Personen mit Sturmhauben aufgegriffen werden konnten. Deren Tatbeteiliging ist nun Bestandteil der Ermittlungen.

Werkzeugcontainer aufgebrochen

Am vergangenen Wochenende, 05./06.12.2020, brachen unbekannte Täter das Vorhängeschloss zu einem Baucontainer in der Lindenstraße auf. Daraus fehlten zwei Bohrhämmer, zwei Trennschleifer und ein Werkzeugkoffer. Der Schaden liegt bei ungefähr 750 Euro.

Wildunfälle bei Dunkelheit

Zwischen Dienstagabend, 17.11.2020, und Mittwochmorgen ereigneten sich im Bereich der Polizeiinspektion MOL fünf Wildunfälle. Alle Fahrer der betroffenen Fahrzeuge blieben unverletzt.

Gegen 18.25 Uhr kollidierte ein Wildschwein in Eggersdorf, in Höhe des Abzweigs Petershagen mit einem PKW Citroen. Das Wildschwein verendete. Der PKW musste abgeschleppt werden. Der Schaden wurde auf 1.500 Euro geschätzt.

Der Staatsschutz ermittelt

Am späten Abend des 31.10.2020 wurden Polizisten in die Elbestraße gerufen. Auf einem dort gelegenen Spielplatz waren zuvor ca. fünf Personen eingetroffen, welche umgehend mit den, bereits Anwesenden Streit suchten. So skandierten sie Naziparolen und bedrohten vier junge Leute im Alter von 15 bis 17 Jahren. Einer der Täter versprühte außerdem Reizgas, wodurch die vier leichte Verletzungen erlitten. Anschließend flüchteten er und seine Komplizen in Richtung S-Bahnhof Petershagen. Zuvor warfen sie noch Aufkleber rechtsgerichteten Inhaltes umher. Trotz sofortiger Nahbereichsfahndung konnten die Angreifer erst einmal nicht ausfindig gemacht werden. Staatschützer der Direktion Ost übernehmen nun die weiteren Ermittlungen.  

Nazisymbole geschmiert

Kriminalisten des Staatsschutzes der Direktion Ost ermitteln gegenwärtig zu Schmierereien, die noch Unbekannte in der Elbestraße hinterlassen hatten. Die Täter beschmierten vier Glascontainer und die Fahrbahn der Straße mit Nazisymbolen und hinterließen auch Schriftzüge, die auf eine rechtsgerichtete Gesinnung hindeuten. Bereits wenige Tage zuvor waren ähnliche Zeichen an einem Spielplatz in der Elbestraße aufgetaucht.

Mögliche Zeugen, die bislang noch nicht mit der Polizei in Kontakt getreten sind, werden gebeten, dies nun nachzuholen. Die Kriminalisten sind unter der Rufnummer 03341 3300 oder per Internetwache www.polizei.brandenburg.de erreichbar. Selbstverständlich kann auch jede andere Polizeidienststelle kontaktiert werden.

Hakenkreuz geschmiert

Wie der Polizei am Nachmittag des 25.10.2020 angezeigt wurde, haben noch Unbekannte auf eine Parkbank gegenüber der Kirche in der Elbestraße ein Hakenkreuz geschmiert. Im näheren Umfeld fanden sich zudem weitere frische Graffiti. Kriminalisten der Direktion Ost ermitteln nun zu den Schmierfinken und deren Motivation.

Hauseingangsschloss manipuliert

Wie der Polizei am 20.10.2020 angezeigt wurde, haben noch Unbekannte das Schloss einer Hauseingangstür in der Mainstraße derart manipuliert, dass es nicht mehr zu gebrauchen war. Jetzt ermitteln Kriminalisten der Inspektion Märkisch-Oderland, wer sich da betätigte und aus welchem Grunde dies geschah.

Altkleidercontainer ausgeräumt

Am späten Abend des 19.10.2020 bemerkte eine aufmerksame Zeugin einen Mann, der offensichtlich gerade dabei war, einen Altkleidercontainer in der Straße Am Fuchsbau auszuräumen. Als der Dieb mitbekam, dass sein Tun nicht unbemerkt geblieben war, sprang er auf sein Fahrrad und radelte davon. Kriminalisten der Inspektion Märkisch-Oderland ermitteln nun, wer sich da betätigte.

Betrüger am Telefon

Am Vormittag des 06.10.2020 erhielt ein Rentner einen ominösen Anruf. Die Frau am anderen Ende der Leitung gab an, Mitarbeiterin einer Lotto-Gesellschaft zu sein und die fröhliche Kunde überbringen zu dürfen, dass der Angerufene 39.000 Euro gewonnen habe.

Eigentlich ja ein erfreuliches Ereignis, doch dann kam der eigentliche Grund des Anrufes ans Licht.

Es würden Gebühren anfallen, so die Frau und diese Summe müsse der „glückliche Gewinner“ im Voraus begleichen… 

Sie gab auch gleich die Art der Bezahlung vor, nämlich mit dem Erwerb von Amazon-Gutscheinkarten und der Übermittlung der entsprechenden Codes. Wenn dies nicht schon dreist genug war, kam es jetzt noch dicker! Nun wurde Druck aufgebaut, indem die Betrügerin suggerierte, dass bei Nichteinlösen des Gewinnes und demzufolge Verweigerung der Gebührenzahlung eine Strafe fällig werden würde, welche die verlangte Gebührensumme um das Doppelte überschritt.

Trotzdem blieb der Angerufene bei klarem Verstand und ließ sich auf Nichts ein.

Genauso ist es richtig und dieses Verhalten sollte allen weiteren potentiellen „Gewinnern“ als Beispiel dienen. Hände weg von derartigen Geschäften! Die Anrufer erweisen sich nämlich mitnichten als Glücksfeen, sondern wollen nur an Ihr Geld. In diesem Fall war es eine Frau im Alter von 30 bis 40 Jahren, die akzentfreies Hochdeutsch gesprochen hatte. Kriminalisten der Inspektion Märkisch-Oderland ermitteln nun, um wen es sich da gehandelt hatte.

 

Täter nach Wohnungseinbruch gesucht  (mit Foto)

In der Zeit vom 04. zum 05. Juli 2020 kam es in Petershagen/Eggersdorf zu einem Wohnungseinbruchsdiebstahl in ein Einfamilienhaus. Dabei wurden u. a. ein Laptop Acer, ein Netbook Lenovo, ein Handy Samsung Galaxy Note 10, Gold- und Silberschmuck, Bargeld sowie eine Geldkarte entwendet. Die Geldkarte war mit den Zugangsdaten im Haus deponiert. Der unbekannte Täter benutzte am 05.07.2020, gegen 05:45 Uhr, die EC-Karte für zwei Bargeldauszahlungen an einem Automaten eines Geldinstituts in Neuenhagen b. Berlin.

Hinweise zum abgebildeten Täter nimmt die Polizei in Strausberg, Tel. 30341/3300 entgegen.

Handy und Rucksack geraubt

Erst am 4. Oktober erhielt die Polizei Kenntnis von einem Raub, der sich bereits am 2. Oktober ereignete. An diesem Tag lief ein 16- Jähriger vom S- Bahnhof Petershagen in Richtung Netzestraße. Gegen 17.40 Uhr wurde er plötzlich von hinten angegriffen und von einer unbekannten Person am Hals gewürgt. Eine zweite Person trat vor ihn und schlug ihn mehrmals ins Gesicht. Dann entriss er dem 16-Jährigen den Rucksack und das Handy. Beide Angreifer waren männliche Jugendliche, die der 16-Jährige nicht kannte.
Nun ermittelt die Kriminalpolizei, wer die vermeintlichen Räuber sind.

Pkw gestohlen vom Parkplatz am S-Bahnhof

Die geschädigte Fahrzeughalterin stellte vor etwa einer Woche ihren PKW Toyota Auris, MOL-KE247 (Rot Bj. 2019), auf dem Parkplatz des S-Bahnhofes Petershagen ab. Als sie am 02.10.2020 zum Parkplatz zurückkehrte, bemerkte sie, dass das Fahrzeug entwendet worden war. Die Geschädigte befand sich in der Zwischenzeit im Krankenhaus und hatte keinen Zugriff auf ihr Fahrzeug. Der Sachschaden beläuft sich auf 25.000 Euro.

Unfallverursacher werden sich erklären müssen

Am frühen Morgen des 01.10.2020 wurde der Polizei ein Verkehrsunfall gemeldet. Ein VW Golf war demnach auf der Umgehungsstraße zwischen Tasdorfer Kreisel und Barnim Kaserne von dieser abgekommen. Die beiden Insassen erlitten dabei Verletzungen. Doch teilten aufmerksame Zeugen vor Ort dann auch mit, dass jene Insassen vor Eintreffen der Polizei schleunigst zwei offensichtlich neuwertige Fahrräder aus dem Kofferraum ihres Wagens geholt und im nahe gelegenen Wald entsorgt hatten. Tatsächlich fand sich zumindest eines der Räder bei Absuche im Waldgebiet an. Die beiden 27 und 44 Jahre alten Herren werden sich nun erklären müssen. Der Jüngere ist bereits wegen Diebstahlsdelikten bekannt geworden.

Seitenscheibe eingeschlagen

Unbekannte Täter zerschlugen in der Nacht zum 24. September 2020 eine Seitenscheibe an einem PKW Renault, der in der Ferdinand-Dam-Straße abgestellt war. Aus dem Fahrzeuginneren fehlte nichts. Der Schaden liegt bei 200 Euro. Die Polizei sicherte Spuren und nahm eine Anzeige auf.

Fahrrad gestohlen

Aus einem Fahrradständer vor dem Bahnhof verschwand ein mit zwei Schlössern gesichertes E-Bike der Marke Bulls. Der Besitzer hatte am 12. September, gegen 16.30 Uhr, das Fahrrad dort abgestellt und kam am 13. September, gegen 18.30 Uhr zurück. Der Schaden liegt bei 4.000 Euro. Die Polizei leitete die Fahndung ein.

Angeblicher Bankmitarbeiter wollte Kasse machen - Infoveranstaltung zu Trickbetrügereien am 29.09.2020

Am frühen Abend des 09.09.2020 erhielt ein 57 Jahre alter Mann aus dem Ortsteil Eggersdorf den Anruf eines angeblichen Mitarbeiters seiner Hausbank. Dieser teilte ihm mit, dass es derzeit auf Grund der Pandemie Probleme mit der Kreditkarte gebe und er diese doch abgeben solle. Als „Service“ würde ein Bankangestellter bei ihm zu Hause erscheinen und die Karte samt TAN-Nummern und der zugehörigen PIN übernehmen…

Das war dann doch zu dreist! Natürlich bemerkte der Angerufene, woher der Wind wehte und ließ sich auf nichts ein. Nach Beendigung des Telefonates informierte er die Polizei.

Zu weiteren Tricks dieser Art, zu Diebstahl und Einbruch gibt es eine öffentliche Veranstaltung für jedermann am 29.September 2020 nachmittags ab 16.00 Uhr bis 17.30.00 Uhr in der Aula der Grundschule Eggersdorf, Karl-Marx-Str.16. 

Es ist eine Veranstaltung, die sich mit dem Schutz vor Trickbetrügereien, Diebstahl und Einbrüchen befasst. Als kompetenter Referent und Gesprächspartner steht Kriminalhauptkommissar Jürgen Schirrmeister, Leiter Prävention der Polizeiinspektion, Rede und Antwort.

Der Eintritt ist frei. Die Corona-Hygiene-Regeln werden beachtet. Der VdK Sozialverband hat dies organisiert.

Zusammenstoß an einer Kreuzung

An der Kreuzung Eggersdorferstraße/Güntherallee stießen am Mittwochnachmittag, 26.08.2020, wegen eines Vorfahrtsfehlers ein PKW BMW und ein PKW VW zusammen. Dabei wurde die VW-Fahrerin leicht verletzt. Beide Fahrzeuge blieben betriebstüchtig. Der Schaden beträgt geschätzte 2.000 Euro.

Dieb auf frischer Tat gestellt

Am Sonntagmorgen (23.08.2020) vernahm ein Anwohner der Petershagener Lessingstraße kurz nach Mitternacht laute Geräusche aus Richtung der Geschäftseinrichtungen in der Nähe des Bahnhofes. Als Strausberger Polizeibeamte eintrafen, flüchteten zwei verdächtige Personen vom Tatort. Ein junger Mann konnte durch die Beamten ergriffen werden. Bei der Inaugenscheinnahme der Örtlichkeit wurde festgestellt, dass die Täter zuvor versucht hatten, die Tür zu einem dortigen Imbiss aufzuhebeln. Der entstandene Schaden wurde mit 500 Euro beziffert. Zur Ergreifung weiterer Tatverdächtiger kam ein Fährtenhund zum Einsatz. Neben der Aufnahme einer Strafanzeige sicherten die Beamten vor Ort umfangreiche Spuren.
 

Elektrobike gestohlen

Am 17. August 2020 stellte eine Frau ein Elektrobike der Marke Stevens im Gewerbepark an der Landhausstraße angeschlossen ab. Als sie das Fahrrad gegen 18 Uhr wieder benutzen wollte, war es verschwunden. Der Schaden liegt bei 2.900 Euro. Die Polizei leitete die Fahndung ein.

Fahrkartenautomat gesprengt

Am 16. Juli 2020, gegen 0.47 Uhr, knallte es laut auf dem Gelände des S-Bahnhofs Petershagen. Unbekannte Täter hatten einen Fahrkartenautomaten zerstört und sind mit Geldkassetten geflüchtet. In Tatortnähe fand die Polizei einen Fahrradsattel und ein Feuerzeug. Beide Gegenstände wurden sichergestellt. Was die Täter zum Öffnen des Automaten benutzten, muss nun ermittelt werden. Der Tatort wird von Kriminaltechnikern des Landeskriminalamts untersucht. Dafür musste der gesamte Bahnsteig abgesperrt werden.

Die Polizei nahm Anzeigen zum Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion in Verbindung mit Diebstahl aus einem Fahrkartenautomat auf.

In Haus eingebrochen

Am vergangenen Wochenende (04./05.07.2020) hebelten unbekannte Täter ein Fenster zu einem Einfamilienhaus in der Pohrtstraße auf und durchsuchten alle Räume. Was sie stahlen, war zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme noch nicht bekannt. Der Schaden beläuft sich derzeit auf ca. 4.000 Euro.

Werkzeug gestohlen

Zwischen dem 4.und dem 6. Juli schlugen unbekannte Täter an einem VW Crafter eine Scheibe ein und stahlen aus dem Fahrzeuginneren zwei Trennschleifer und einen Akkuschrauber. Das Firmenfahrzeug stand in der Friedhofstraße.

Versuchter Einbruch

Sonnabendnacht, 04.07.2020, gegen 01.20 Uhr bemerkte die Bewohnerin eines Einfamilienhauses in der Rückertstr. in Petershagen, wie jemand mit einer Taschenlampe von der Straße aus in ihr Schlafzimmer leuchtete. Als sie sich bemerkbar machte, floh der vermutliche Einbrecher. Bei der Überprüfung am Tage wurde festgestellt, dass der Täter versuchte, die Gartenpforte aufzuhebeln. An der Gartenpforte entstand leichter Sachschaden. Schadenshöhe ca. 300 €.
 

Motorradfahrer nach Verkehrsunfall verstorben

Am 02.07.2020, gegen 13:25 Uhr, wurde der Polizei ein schwerer Verkehrsunfall gemeldet. Auf der Umgehungsstraße L303 waren demnach ein Opel Astra und ein Motorrad der Marke KTM zusammengeprallt. Dies bestätigte sich dann auch bei Eintreffen der Beamten.

Nach bisherigen Erkenntnissen war ein 82-jähriger Mann mit dem Opel von der Tasdorfer Straße auf die L303 gefahren. Auf dieser Straße kam aus Richtung Strausberg zu diesem Zeitpunkt ein 43 Jahre alter Mann auf seinem Motorrad. Der Kradfahrer zog sich bei dem folgenden Zusammenstoß schwerste Verletzungen zu. Er wurde mit einem Hubschrauber in das Berliner Unfallkrankenhaus ausgeflogen. Trotz aller ärztlicher Bemühungen verstarb er dort wenige Stunden später.

Kriminalisten der Inspektion Märkisch-Oderland ermitteln nun zur genauen Unfallursache. 

Tür von Giebelseehalle beschädigt

Wie der Polizei am 30.06.2020 angezeigt wurde, haben noch Unbekannte die hintere Eingangstür der Giebelseehalle in der Elbestraße beschädigt. Nach ersten Erkenntnissen warfen sie umherliegende Bauschuttreste gegen das Sicherheitsglas der Tür. Der Gemeinde Petershagen-Eggersdorf entstand so ein Schaden von rund 300 Euro.

Polizei sucht Zeugen

Die Polizei der Inspektion Märkisch-Oderland ermittelt gegenwärtig zum Verdacht der Fahrerflucht.

Ein Fahrradfahrer war am 12.06.2020 auf der L303 aus Eggersdorf in Richtung Tasdorf/Bundesstraße 1 unterwegs gewesen. Gegen 13:55 Uhr wurde er nach bisherigen Erkenntnissen von einem orangefarbenen LKW mit Anhänger auf dem leicht abschüssigen Teilstück kurz vor der Kaserne, in einer Rechtskurve mit Leitplankenbegrenzung, überholt. Beim Wiedereinscheren des LKW geriet der Anhänger in den Sicherheitsbereich des Fahrradfahrers, wodurch dieser gegen die Bordsteinkante kam und anschließend mit dem Kopf in die Leitplanke schlug.  Der Mann erlitt dadurch schwere Verletzungen.

Die Polizei sucht Zeugen, die den Unfall beobachtet haben und Angaben zu dem flüchtigen LKW mit Anhänger geben können. Sie erreichen die Ermittler unter der Rufnummer 03341 330 1224 oder über die Internetwache www.polizei.brandenburg.de.

Ermittlungen zum Verdacht der Brandstiftung

Am 14.06.2020, gegen 02:35 Uhr, wurden Feuerwehr und Polizei in die Lessingstraße gerufen. Dort war der hölzerne Unterstand eines Imbisscontainers in Brand geraten. Die Flammen griffen auf den Container über und beschädigten dessen Rückwand. Das rasche Eingreifen der Kameraden der Feuerwehr verhinderte letztlich Schlimmeres. Trotzdem ist ein Sachschaden von rund 3.000 Euro zu bilanzieren. Jetzt ermitteln Kriminalisten der Inspektion Märkisch-Oderland zur Ursache des Geschehens. Bislang ist von Brandstiftung auszugehen.

Ruhestörung, Ruhestörung, Ruhestörung…
Die Lockerungen der Eindämmungsverordnung und die angenehm warmen Temperaturen sorgten am Freitagabend für ein reges Treiben im Landkreis Märkisch- Oderland. Dadurch animiert, ließ eine Vielzahl an jugendlichen Mitbürgern den sommerlichen Gefühlen und der wiedergewonnenen Fortbewegungsfreiheit freien Lauf und missachteten das ein oder andere Mal die gesetzlichen Ruhezeiten.
In sekundärer Zuständigkeit (primär Ordnungsamt) wurde dem durch die Polizei Einhalt geboten.

Zusammengestoßen

Einen Verkehrsunfall, der sich am Donnerstagmorgen, 11.06.2020, in Höhe des Bahnüberganges ereignete, überstanden die beteiligten Fahrzeugführer eines PKW Toyota und eines PKW VW unverletzt. Sie stießen aus bislang ungeklärter Ursache zusammen. Der Sachschaden belief sich auf ca. 4.000 Euro. Die Fahrzeuge blieben fahrbereit.

Handys geraubt

Ein junger Mann lief am 3. Juni, gegen 22.20 Uhr, die Landhausstraße entlang in Richtung Albin-Köbis-Ring. Er war mit seinem Handy beschäftigt und bemerkte nur, dass ihm drei Personen entgegenkamen. Zwei Personen griffen ihn an und schlugen ihn zu Boden. Dabei fiel das Handy aus der Hand, welches von einer der Personen aufgehoben wurde. Alle drei entfernten sich in Richtung Eggersdorf.

Am 4. Juni stieg um 11.30 Uhr ein 14- Jähriger in Strausberg Stadt aus der S-Bahn. Er lief auf dem Bahnsteig an drei unbekannten männlichen Personen im scheinbaren Alter von 18-19 Jahren vorbei. Sie folgten dem Schüler. Auf einem Trampelpfad zwischen Gleisen und Garagen stellten sie sich dem Schüler in den Weg und rissen ihm die Tasche von der Schulter. Dann durchsuchten sie den Inhalt. Handy und iPods entnahmen sie der Tasche. Im Portemonnaie des 14- Jährigen fanden sie keine lukrative Summe. Dann entfernten sie sich mit dem Handy und den iPods in unbekannte Richtung.

Der Sachschaden liegt bei 1.000 Euro. Ob ein Zusammenhang zwischen den Taten besteht, wird noch geprüft.

Graffiti an der Fassade

An einer Gebäudefassade Am Fuchsbau befand sich am Morgen des 3. Juni 2020 eine unleserliche Buchstabenfolge in 13 Metern Länge. Sie war mit schwarzer Farbe aufgetragen. Der Schaden beträgt ca. 1.000 Euro. Die Polizei fotografierte die Schmiererei und nahm eine Anzeige wegen Sachbeschädigung durch Graffiti auf.

Nazisymbole geschmiert

Wie der Polizei am 27.05.2020 angezeigt wurde, sind auf einem Spielplatz in der Elbestraße Nazisymbole geschmiert worden. Die Gemeinde Petershagen hat umgehend die Beseitigung der Hinterlassenschaften veranlasst. Kriminalisten des Staatsschutzes ermitteln nun, wer sich dort produziert hatte.

 

Verletzt bei Verkehrsunfall

Am 19.05.2020, gegen 07:25 Uhr, wurden Polizisten in die Eggersdorfer Straße gerufen. An einem dort gelegenen Kreisverkehr waren kurz zuvor eine Radfahrerin und der Anhänger eines Opel Merivas zusammengeprallt. Die Radfahrerin stürzte und wurde nach ersten Erkenntnissen anschließend auch noch von dem Anhänger überrollt. Dabei erlitt die 56 Jahre alte Frau derartige Verletzungen, dass sie von Rettungskräften in ein Berliner Krankenhaus gebracht werden musste. Gegen 08:25 Uhr konnte die Unfallstelle wieder freigegeben werden.

Nicht betrügen lassen

Am frühen Nachmittag des 18.05.2020 wurde eine Strausberger Rentnerin von ihrer angeblichen Tochter angerufen. Die Frau am anderen Ende der Leitung teilte mit, dass sie einen Verkehrsunfall gehabt habe und dabei ein Todesopfer zu beklagen gewesen sei. Jetzt benötige sie dringend Hilfe ihrer „Mutter“, da sie ansonsten festgenommen werde. Im Anschluss übernahm ein Mann die Gesprächsführung und meinte, Polizist zu sein. „Töchterchen“ käme nur frei, wenn eine Kaution in Höhe von 20.000 Euro gezahlt würde…Glücklicherweise wusste die Rentnerin, dass derartige Forderungen nie von der Polizei gestellt würden und sie es hier mit Betrügern zu tun hatte. Also beendete sie kurzerhand das Gespräch. Genauso ist es richtig!

Auch aus dem Raum Petershagen wurden zwei derartige Betrugsversuche gemeldet. Wieder waren es Rentnerinnen, denen suggeriert werden sollte, dass ihre Töchter einen Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang verursacht hätten. Und wieder sollten fünfstellige Summen als „Kaution“ gezahlt werden, wenn man eine Haft für die „Töchter“ vermeiden wolle. Doch auch hier kam es nicht zu einer Geldübergabe, weil die Angerufenen den „Braten rochen“ und sich auf nichts einließen. Sie vermieden so ein ganz bitteres Erwachen. Noch einmal, die Polizei wird sich mit einer Geldforderung niemals an Sie wenden! Wenn es tatsächlich zu solchen Anrufen kommt, können Sie sicher sein, es mit Betrügern zu tun zu haben.

Unterschlagung eines Mobiltelefons

Eine Geschädigte erschien am Samstagmittag, 16.05.20, auf der Polizeiinspektion Strausberg und brachte die Unterschlagung ihres Mobiltelefons zur Anzeige. Noch während der Anzeigenaufnahme konnte die Geschädigte ihr Mobiltelefon über eine eigens dafür vorgesehene App lokalisieren. Der Einsatz eines Funkwagens zur Suche nach dem Mobiltelefon war erfolgreich. Das Mobiltelefon konnte in der Rosa-Luxemburg-Straße in Eggersdorf in der Nähe des dortigen Sportplatzes aufgefunden werden und der Geschädigten übergeben werden.

Gesucht und gefunden

Eine 91- jährige Seniorin war unbemerkt zu Fuß aus ihrem Wohnumfeld verschwunden. Die Angehörigen benachrichtigten am Montagnachmittag, 11.05.2020, die Polizei. Revierpolizisten suchten nach der betagten Frau, die alleine den Weg nach Hause nicht gefunden hätte. Nach einer halben Stunde konnte die Seniorin in der Landsberger Straße angetroffen werden. Ohne Verletzungen konnte sie zu den Angehörigen zurückgebracht werden.

Märkisch-Oderland – Vorsicht! Betrüger am Telefon

Betrüger passen immer wieder ihre Geschichten aktuellen Geschehnissen an, so auch der Coronapandemie.

Am 4. Mai 2020 zeigten mehrere Bewohner des Landkreises Betrugsversuche an. Der Anrufer gab vor, in der Charitè behandelt zu werden und Verwandter der angerufenen Person zu sein. Für die Behandlung gegen Corona benötige der Anrufer eine fünfstellige Summe, um Spritzen erhalten zu können.

Einmal rief sogar der angebliche Sohn aus den USA an und benötige dringend Geld für drei Spritzen gegen das Virus. Das Telefonat beendete der Empfänger.

Wenig später rief erneut eine unbekannte Person an und behauptete Polizeibeamter zu sein. Der vorhergehende Anrufer sei ein Betrüger gewesen. Der Anrufer wolle jetzt eine Beratung zur Einbruchsprävention anbieten. Das Telefonat wurde erneut beendet und Anzeige erstattet.

Hinweis der Polizei:

Seien Sie skeptisch! Übergeben Sie kein Geld an fremde Personen. Geben Sie keine Auskünfte zu ihren Ersparnissen oder Wertgegenständen. Die 110 ist eine Notrufnummer, unter der Sie stets die Polizei erreichen.

Die 110 kann nicht auf ihrem Display auftauchen, wenn das passiert, sind es Betrüger. Oft rufen Betrüger aber auch ohne Rufnummernanzeige an.

 

Münzboxen aufgebrochen

Unbekannte Täter brachen am 18. April zwischen 12 Uhr und 22 Uhr drei Münzboxen von Staubsaugerautomaten auf. Die Münzboxen waren völlig zerstört. Sie gehörten zu einer Tankstelle an der Landhausstraße. Der Sachschaden beträgt ca. 100 Euro.

Die Polizei veröffentlichte die Kriminalitätsstatistik für das Jahr 2019

Zur Statistik (Kriminalität) 2019

Präsentation zur Statistik 2019

Die Polizei bittet mit hoher Dringlichkeit darum, folgende Verkehrshinweise zu beachten:
 
- der GÜ BAB 12 kann ohne Ausnahme nur durch den Güterverkehr passiert werden  - eine Überfahrt für PKW ist NICHT möglich - PKW werden ASS Briesen (Stand 14:00 Uhr) ausnahmslos abgeleitet
 
Eine Grenzüberquerung für den gewerblichen Güterverkehr ist ausschließlich an folgenden GÜ möglich:
 
- BAB 12 – GÜ Swiecko - BAB 11 – GÜ Pomellen - BAB 15 – GÜ Bademeusel/Olzyna (hier auch Busse)
 
Grenzübertritte ausschließlich für PKW, Kleinbusse und Busse sind an den GÜ:
 
- Guben (lediglich Fahrzeuge bis 3,1 Tonnen) alle Fahrzeuge mit höherem zulässigem Gesamtgewicht werden abgewiesen - Frankfurt (Oder) – Stadt - Küstrin-Kiez - Schwedt/Oder
 
möglich. Von einem Grenzübertritt in Schwedt/Oder wird momentan dringend abgeraten, da die Stadt zum jetzigen Zeitpunkt verkehrstechnisch verstopft ist! (Stand 14:00 Uhr)
 
Ausschließlich für Fahrzeuge mit lebenden Tieren steht die GÜ Gubinek zur Verfügung. Alle anderen Fahrzeuge werden hier konsequent abgewiesen.
Ein Abweichen auf GÜ, die nicht für den Güterverkehr freigegeben sind, ist völlig zwecklos. Die LKW-Fahrer werden vor Ort abgewiesen, da auf polnischer Seite keine Abfertigung dieser Fahrzeuge erfolgt. Ein Wenden ist oftmals nur unter erschwerten Bedingungen möglich, was die Wartezeit für alle Verkehrsteilnehmer immens steigert!
19. März 2020

Kontrolle einer verdächtigen Person

Am Bahnhof Petershagen Nord trieb sich ein junger Mann herum, der sich sehr für die abgestellten Fahrräder interessierte. Ein Zeuge rief am 3. März, gegen 8 Uhr, die Polizei an. Auf einem Bahnsteig traf die Polizei den beschriebenen Mann an. Der Litauer hatte in seinem Rucksack einen Bolzenschneider und Handschuhe verstaut. Die Polizei stellte beides sicher. Bei einem Diebstahl konnte der 32-Jährige nicht angetroffen werden. So blieb es bei der Kontrolle und der Feststellung der Identität.

Diesel abgezapft

An zwei Baggern brachen unbekannte Täter in  der Nacht zum 25. Februar die Tankschlösser auf und zapften den Inhalt ab. Die Fahrzeuge standen auf einer Baustelle an der Altlandsberger Chaussee. Der Schaden beträgt ungefähr 400 Euro.

Lautsprecherbox gestohlen

In der Lessingstraße in Höhe des S-Bahnhofs trafen sich am Dienstagabend, 04.02.2020,  mehrere Jugendliche. Drei weitere unbekannte Jugendliche gesellten sich dazu und baten, eine Lautsprecherbox der anderen nutzen zu dürfen. Das wurde ihnen erlaubt. Doch schon nach kurzer Zeit entfernte sich die Gruppe und nahm die Box mit. Der Besitzer forderte sofort, die Box zurückzugeben. Doch er erhielt von einem der drei Jugendlichen einen Schlag ins Gesicht. Der 14- Jährige verständigte seine Mutter und beide suchten die Polizei auf.

Bei der Kontrolle der näheren Umgebung des Tatortes konnten die drei Jugendlichen in der Bahnhofstraße angetroffen werden. Einer von ihnen hatte auch die Lautsprecherbox bei sich. Die Polizei nahm sie mit in die Polizeiinspektion und ließ die Erziehungsberechtigten ihre Sprösslinge im Alter von 15 und 16 Jahren abholen. Nun klärt die Kriminalpolizei, wer von ihnen die Box mitnahm und den Schlag austeilte.

Wohnungseinbruch
 
Unbekannte Täter gelangten in der Nacht vom Freitag (31.01.) zum Samstag durch Aufhebeln eines Kellerfensters in ein Wohnhaus in Petershagen, Bruchmühler Straße. Hier wurden sämtliche Zimmer des Hauses betreten, augenscheinlich durchsucht und mehrere Behältnisse geöffnet und durchwühlt. Durch ein Fenster im Erdgeschoss verließen die unbekannten Täter wieder das Wohnhaus. Über Art und Umfang des entwendeten Gutes lagen bei Anzeigenaufnahme noch keine Erkenntnisse vor. Der Gesamtschaden wurde zunächst mit 1.000 Euro beziffert.
 
Versuchter Wohnungseinbruch
 
Unbekannte Täter versuchten in der Nacht von Freitag (31.01.) auf Samstag durch Hebeln an der Terrassentür in ein Einfamilienhaus in der Lucasstraße in Petershagen einzudringen. Dieser Versuch misslang jedoch, die unbekannten Täter gelangten nicht in die geschützten Räumlichkeiten. Es entstand Sachschaden in Höhe von 500 Euro.

Aufmerksamer Nachbar verhinderte böses Erwachen

Einem aufmerksamen Nachbarn hat es eine 77 Jahre alte Eggersdorferin zu verdanken, einem Betrüger kein Geld ausgeliefert zu haben. Der Mann hatte mitbekommen, dass die Dame von einem Anrufer um Geld angegangen worden war. Die Frau wollte ihrem „notleidenden Enkel“ dann tatsächlich Bargeld und Schmuckgegenstände übergeben. Der beherzte Nachbar ließ dies nicht zu und bewahrte die Rentnerin so vor einem ganz bösen Erwachen. Das war couragiert und genau richtig. Ein großes Dankeschön auch von Seiten der Polizei!   

Einbruch misslang

Am 28. Januar zwischen 7 und 16 Uhr versuchten unbekannte Täter in ein Einfamilienhaus in der Ebereschenstraße einzubrechen. Zunächst wollten sie gewaltsam das Gartentor öffnen, welches danach verbogen war. Dann versuchten sie das Schloss an der Eingangstür zu öffnen. Es blieben Kratzer zurück. Der Schaden wurde auf 200 Euro geschätzt.

Nazischmierereien im Fußgängertunnel

Am 23. Januar 2020 bemerkte ein Bürger im Fußgängertunnel am S-Bahnhof Petershagen Nazisymbole an der Wand. Er benachrichtigte das Ordnungsamt, welches die Beseitigung veranlasste. Die Polizei erfuhr am 28. Januar von den Schmierereien und nahm eine Anzeige wegen Verwendens von verfassungswidrigen Organisationen auf. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen.

Weiße Farbe an der Fassade

Mit weißer Farbe besprühten unbekannte Täter in der Nacht zum 25. Januar die Fassade eines Schulgebäudes in der Eggersdorfer Straße. Buchstabenverbindungen und „Juden“ waren die Aufschriften, die zum Teil vor dem Tag der offenen Tür beseitigt werden konnten. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen.

Diebstahl misslang

Unbekannte Täter kletterten in der Nacht zum 24. Januar über den Zaun des Waldfriedhofs und versuchten die Kupferplatten auf der Kapelle zu entwenden. Sie schnitten die Platten an, verbogen gewaltsam Teile und hinterließen einen Schaden von ca. 1.000 Euro.

Kupfer- Dachrinne gestohlen

Von einem Verbrauchermarkt in der Lessingstraße stahlen unbekannte Täter in der Nacht zum 22. Januar ungefähr 40 Meter Fallrohre aus Kupfer. Der Schaden wurde auf 500 Euro geschätzt.

Weiterfahrt untersagt

In der Nacht zum 21. Januar hielt die Polizei in der Tasdorfer Straße einen VW Transporter zur Kontrolle an. Mit Hilfe eines Schnelltests stellten die Polizisten fest, dass der 35- jährige Fahrer unter Drogeneinfluss steht. Er wurde in ein Krankenhaus zur Blutabnahme begleitet. Er erhielt eine Anzeige wegen Fahrens unter Einfluss berauschender Mittel und durfte vorerst nicht weiterfahren.

Werkzeug gestohlen

Aus einer Werkstatt in der Fließstraße stahlen unbekannte Täter elektrisch betriebene Werkzeuge, wie einen Akkuschrauber, Akkuflex und eine Stichsäge. Der Besitzer bemerkte das am Mittwochnachmittag (15.01.2020) und erstattete Anzeige. Der Schaden beträgt ungefähr 1.500 Euro.

Unfall mit Wildschwein

In der Eggersdorfer Straße kreuzte ein Wildschwein am 16. Januar 2020, gegen fünf Uhr, die Fahrt eines Renault Twingo. Bei dem Zusammenstoß blieb die Fahrerin unverletzt. Das Tier lag verletzt im Straßengraben und wurde letztlich von einem Polizisten erschossen, weil kein Jäger zeitnah erreicht werden konnte. Der Schaden beträgt ca. 2.000 Euro.

In Gewahrsam genommen

Ein 34-jähriger Mann musste von der Polizei am Nachmittag des 7. Januar 2020 in Gewahrsam genommen werden, um weitere Straftaten zu verhindern. Er versuchte, in der Dorfstraße den Weidezaun einer Pferdekoppel einzureißen. Als die Besitzerin ihn ansprach, wurde sie mehrfach beleidigt. Sie rief die Polizei. Doch auch den Beamten gegenüber zeigte der alkoholisierte Mann (1,7 Promille) kein Einsehen und kündigte an, die Koppel betreten zu wollen.

Zur Verhinderung von Straftaten nahmen die Polizisten den Mann in Gewahrsam. Anzeigen wegen Sachbeschädigung, Beleidigung und eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz waren die Folge seines Handelns. Nachdem er seinen Rausch ausgeschlafen hatte, wurde er am späten Abend entlassen.

Betrugsversuch durchschaut

Eine unbekannte Frau rief am 6. und 7. Januar 2020 bei einem Bewohner der Dr.-Manasse-Straße an und stellte einen Gewinn in sechsstelliger Höhe in Aussicht. Für entstehende Kosten forderte sie den vermeintlichen Gewinner auf, Amazongutscheine im Wert von 250 Euro zu erwerben und die Gutscheinnummern per Telefon zu übermitteln. Das hörte sich der Mann an und befolgte die Anweisungen mit Nichten, sondern wandte sich an die Polizei.

Aufmerksamer Zeuge trieb Dieb in die Flucht

Am frühen Morgen des 05.01.2020 vernahm ein Anwohner der Dorfstraße ein lautes Geräusch, welches offensichtlich von der Baustelle der Grundschule kam. Auf dem Baufeld konnte dann ein weißer VW Bus ausgemacht werden. Als sich der Zeuge in der weiteren Folge der Szenerie näherte, sprang ein Mann in das Auto und der Wagen fuhr davon.

Wie sich herausstellte, hatte der Flüchtende einen Baucontainer aufgebrochen und sich bereits Kabel zum Abtransport zurechtgelegt. Kriminalisten der Inspektion Märkisch-Oderland haben sich des Falles angenommen.   

Aschereste lösten Brand aus

Am Vormittag des 2. Januar 2020 brachte ein Eggersdorfer Asche aus einer Feuerschale zur Mülltonne. Diese lösten im Laufe des Vormittags einen Brand aus. Drei Mülltonnen brannten völlig ab und die Fassade eines benachbarten Carports wurde beschädigt. Als die Feuerwehr eintraf, hatte der Eggersdorfer bereits selbständig gelöscht. Doch der Schaden von ungefähr 4.000 Euro war nicht mehr vermeidbar.

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